24 June 2026, 08:13

Rhein-Hitzealarm: Behörden drosseln Industrieabwässer bei Rekordtemperaturen

Wegen Hitze: Weitere Verschlechterung für Rhein in Mainz erwartet

Rhein-Hitzealarm: Behörden drosseln Industrieabwässer bei Rekordtemperaturen

Rhein erreicht ungewöhnlich hohe Wassertemperaturen – Behörden schreiten ein

Der Rhein hat ungewöhnlich hohe Temperaturen erreicht, was die Behörden zum Handeln veranlasst. Am Montag stieg die durchschnittliche Tageswassertemperatur auf 25 °C, wodurch die Warnstufe 1 des regionalen Hitzemonitoring-Plans ausgelöst wurde.

Das Landesamt für Umwelt hat daraufhin die erste Stufe seines „Maßnahmen- und Informationsplans bei hohen Wassertemperaturen“ aktiviert. In dieser Phase werden nun Industrieunternehmen aufgefordert, ihre Wärmeeinleitungen in den Fluss zu reduzieren. Die Behörde überwacht die Lage eng und veröffentlicht tägliche Updates.

Umweltministerin Christine Schneider führte die steigenden Wassertemperaturen auf die zunehmenden Lufttemperaturen zurück. Die Prognosen deuten darauf hin, dass sich dieser Trend fortsetzt: In Mainz könnte der Rhein in den kommenden Tagen 27 °C erreichen. Falls dies eintritt, wird Warnstufe 2 ausgerufen.

Höhere Warnstufen sind in den letzten Jahren keine Seltenheit mehr. Stufe 2 wurde 2018, 2019 und 2022 verhängt, während 2018 sogar Stufe 3 erreicht wurde. Erhöhte Wassertemperaturen können Ökosysteme schädigen und Fische sowie andere Tierarten belasten.

Die aktuellen Maßnahmen zielen darauf ab, eine weitere Erwärmung zu begrenzen und das Leben im Fluss zu schützen. Unternehmen werden aufgefordert, ihre Wärmeemissionen umgehend zu verringern. Die Behörden werden die Öffentlichkeit weiterhin über die Entwicklung informieren.

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