Sarah Engels zündet mit Fire beim ESC-Vorentscheid ein feministisches Statement

Jakob Braun
Jakob Braun
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Eine Frau in einem goldenen Kleid singt in ein Mikrofon vor einem blauen und schwarzen Hintergrund, mit Eurovision Song Contest-Text unten.Jakob Braun

Klartext zu ihren ESC-Kritikern - Sarah Engels zündet mit Fire beim ESC-Vorentscheid ein feministisches Statement

Sarah Engels wird mit ihrem Song Fire an der deutschen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest teilnehmen – ein Lied, das Frauen dazu ermutigen soll, ihren Träumen zu folgen. Trotz früher Kritik und Skepsis bleibt sie gelassen und konzentriert sich auf ihre Botschaft statt auf die öffentliche Meinung.

Die Vorentscheidung wird am 28. Februar um 20:15 Uhr auf Das Erste ausgestrahlt, moderiert von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger.

Eigentlich wollte Engels bereits im vergangenen Jahr beim Eurovision antreten, hielt sich aber zurück, da ihr der passende Song fehlte. Diesmal wurde Fire gezielt für den Wettbewerb geschrieben – mit einem klaren Ziel: Frauen dazu zu inspirieren, an sich selbst zu glauben.

Ihre Familie steht fest hinter ihr, obwohl ihr bewusst war, dass sie mit Gegenwind rechnen muss. Besonders ihre Kinder, Alessio (10) und Solea (4), sind ihre größten Fans und feuern sie bei den Vorbereitungen an. Engels gibt offen zu, dass sie Kritik nicht verunsichert – über die Jahre im Rampenlicht hat sie gelernt, damit umzugehen.

Für sie geht es nicht um den Sieg, sondern um Wirkung. Wenn auch nur eine einzige Frau durch ihr Lied den Mut findet, weiterzumachen, hat sich der Auftritt für sie schon gelohnt. Die Sängerin betont, dass sie sich weder von negativen Kommentaren noch von einem möglichen letzten Platz verunsichern lassen wird.

Die Vorentscheidung entscheidet, ob Engels ins Rennen um den ESC-Einzug geht. Unabhängig vom Ergebnis bleibt sie entschlossen, ihre Botschaft von Selbstvertrauen zu verbreiten.

Wer ihre Performance live erleben möchte, kann am 28. Februar dabei sein, wenn Deutschland seinen Eurovision-Kandidaten kürt.