Schnieder warnt vor Alkohol am Steuer und kündigt strengere Silvester-Kontrollen an

Schnieder warnt vor Alkohol am Steuer und kündigt strengere Silvester-Kontrollen an
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Autofahrer aufgerufen, an Silvester komplett auf Alkohol zu verzichten. Gleichzeitig appellierte er an alle, die vorhaben zu feiern, ihre Fahrzeuge während der Festlichkeiten stehen zu lassen. Sein Aufruf geht einher mit verschärften Verkehrskontrollen während der Feiertage.
Schnieders Warnungen stehen im Zeichen der Verkehrssicherheit zum Jahreswechsel. Er betonte, dass jeder, der Alkohol konsumiere, auch in geringen Mengen nicht ans Steuer gehören. Parallel dazu forderte er die Polizei auf, während der Silvesterfeiern die Präsenz zu erhöhen und vermehrt Alkoholkontrollen durchzuführen.
Zum Thema Feuerwerk positionierte sich der Minister klar gegen ein generelles Verbot. Obwohl er persönlich kein Freund von Böllern sei, anerkenne er die lange Tradition, das neue Jahr mit Feuerwerk zu begrüßen. Allerdings müsse die Debatte nicht nur die Verkehrsrisiken, sondern auch weitere Aspekte der öffentlichen Sicherheit berücksichtigen, so Schnieder.
Ein bundesweites Feuerwerksverbot soll bereits ab der Silvesterperiode 2026/27 in Kraft treten – ähnlich wie eine Regelung, die kürzlich in den Niederlanden beschlossen wurde. Der Schritt folgt Kampagnen von Initiativen wie der Gewerkschaft der Polizei Berlin, die über 2,3 Millionen Unterschriften sammelte, sowie der Deutschen Umwelthilfe mit 760.000 Unterstützern. Einige Städte, darunter Hamburg, haben bereits lokale Einschränkungen erlassen: Ab 2025/26 sind dort nur noch Feuerwerkskörper der kleinsten Kategorie F1 erlaubt.
Die Äußerungen des Ministers unterstreichen zwei zentrale Anliegen für die Feiertage: die Bekämpfung von Alkohol am Steuer und einen ausgewogenen Umgang mit Feuerwerksregelungen. Mit den geplanten strengeren Kontrollen wollen die Behörden Unfälle während der Silvesterfeiern verhindern. Das bevorstehende bundesweite Feuerwerksverbot spiegelt zudem wachsende Bedenken wider, die über reine Verkehrsgefahren hinausgehen und die allgemeine öffentliche Sicherheit in den Fokus rücken.

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