30 March 2026, 08:18

Scholz und Merz diskutieren über Ostdeutschlands Zukunft und Bahnverbindungen nach Osteuropa

Alte Karte des Basel-Strasburg-Gebiets in Deutschland, die das Ausmaß einer Eisenbahnlinie mit Text und Linien hervorhebt.

Scholz und Merz diskutieren über Ostdeutschlands Zukunft und Bahnverbindungen nach Osteuropa

Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich mit den Regierungschefs der ostdeutschen Bundesländer getroffen, um über das Wirtschaftswachstum in der Region zu beraten. Unterdessen fordert CDU-Chef Friedrich Merz stärkere Schienenverbindungen zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarländern. Der Vorstoß erfolgt, nachdem sowohl Polen als auch Tschechien das Thema in Gesprächen mit deutschen Vertretern angesprochen hatten.

Bei den jüngsten Gesprächen konzentrierte sich Scholz auf die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in den ostdeutschen Bundesländern. Themen waren Infrastruktur, Investitionen und regionale Herausforderungen. Konkrete Beschlüsse wurden jedoch nicht bekannt gegeben.

Unabhängig davon setzt sich Merz für bessere Bahnverbindungen nach Osteuropa ein. Er bezeichnete verbesserte Anbindungen als ein "wichtiges strategisches Interesse" Deutschlands. Die Regierungen in Warschau und Prag hatten Berlin bereits zuvor aufgefordert, die grenzüberschreitenden Schienenstrecken auszubauen.

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Trotz der Gespräche gab es seit 2023 keine Änderungen an den bestehenden Infrastrukturplänen zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. Die laufenden Projekte bleiben von den aktuellen Diskussionen unberührt.

Die Bundesregierung prüft weiterhin Möglichkeiten, die Beziehungen zu Osteuropa zu stärken. Die Verbesserung des Schienennetzes bleibt ein zentrales Thema, doch neue Vorhaben wurden bisher nicht bestätigt. Sowohl Polen als auch Tschechien warten auf konkrete Schritte aus Berlin.

Quelle