29 April 2026, 22:16

Schülerfirma aus Vechelde gewinnt mit nachhaltigen Taschen aus Geisternetzen

Plakat mit animierten Bildern von Menschen und Text, der besagt: "Was für ein Boost im Jahr 2014/15: Die Anzahl der internationalen Studenten in den USA stieg um 10% auf einen Rekord von 974.926 Studenten."

Schülerfirma aus Vechelde gewinnt mit nachhaltigen Taschen aus Geisternetzen

Ein von Schüler:innen geführtes Unternehmen aus Vechelde hat den ersten Platz beim diesjährigen Landeswettbewerb IW JUNIOR gewonnen. netbag, das Taschen und Accessoires aus recycelten Geisternetzen herstellt, überzeugte die Jury in Hannover. Das Team qualifiziert sich damit für das Bundesfinale in Köln nächsten Monat.

Der von der IW JUNIOR gGmbH organisierte Wettbewerb bewertet junge Unternehmer:innen nach ihren Geschäftsideen, Präsentationen und in Interviews. Die diesjährige Veranstaltung wurde von der Industrie- und Handelskammer Hannover unterstützt. Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne lobte die Initiative als wichtigen Impuls für Innovation und praxisnahe Problemlösungen.

Das Team von netbag vom Julius-Spiegelberg-Gymnasium stach durch seinen nachhaltigen Ansatz hervor: Das Unternehmen verarbeitet ausrangierte Fischernetze – sogenannte Geisternetze – zu stylischen, umweltfreundlichen Produkten. Mit dem Sieg sicherten sie sich einen Platz beim Bundesfinale am 16. Juni.

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Den zweiten Platz belegte Cover-Guard, ein weiteres Team aus dem Landkreis Peine, das eine schützende Kameraabdeckung für Tablets in Schulen entwickelt hat. Den dritten Rang erreichte Social Buddies, eine App, die soziale Dienstleister vernetzt.

Miriam Reitz, Geschäftsführerin der IW JUNIOR gGmbH, erläuterte das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs: Er ermöglicht Schüler:innen, ihre Fähigkeiten zu entdecken und gleichzeitig unternehmerisches Denken sowie die Arbeitswelt kennenzulernen.

Das Siegerteam bereitet sich nun auf die nationale Bühne in Köln vor. Ihr Erfolg zeigt, wie junge Gründer:innen mit kreativen Lösungen reale Herausforderungen angehen. Der Wettbewerb wächst weiter – unterstützt von lokalen Wirtschaftsführern und politischen Verantwortlichen.

Quelle