14 April 2026, 06:17

Spahn will Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel streichen – Entlastung für Haushalte in Sicht

Eine Europakarte, die die EU-Mehrwertsteuersätze von 2014 mit Prozentangaben und Textanzeigen zeigt.

Spahn will Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel streichen – Entlastung für Haushalte in Sicht

Jens Spahn, Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat einen Vorschlag eingebracht, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel abzuschaffen. Mit diesem Schritt soll die finanzielle Belastung von Haushalten gemildert werden, die unter der Inflation leiden. Derzeit unterliegen lebenswichtige Lebensmittel in Deutschland einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent, während Mieten steuerfrei bleiben.

Spahn argumentierte, dass der Wegfall der Mehrwertsteuer auf Alltagsgüter als sozialer Ausgleich wirken würde. Er betonte, dass einkommensschwache Haushalte einen großen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Miete ausgeben müssten. Der Vorschlag ist Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets, das die steigenden Lebenshaltungskosten im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran eindämmen soll.

Die Koalition prüft derzeit verschiedene Optionen zur Reform der Mehrwertsteuer, bevor die endgültigen Beratungen beginnen. Spahn erwähnte zudem, dass eine Erhöhung des allgemeinen Mehrwertsteuersatzes dazu beitragen könnte, das Haushaltsdefizit des Bundes zu verringern. Bisher wurden noch keine Entscheidungen getroffen; weitere Gespräche sollen vor möglichen Ankündigungen stattfinden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Falls der Vorschlag umgesetzt wird, könnte die Befreiung von der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel die Lebenshaltungskosten für viele Familien senken. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über die Inflation und deren Auswirkungen auf die Haushaltsbudgets. Die Regierung wird den Plan nun gemeinsam mit anderen finanziellen Maßnahmen bewerten.

Quelle