Tankrabatt endet: Energieminister fordert gezielte Entlastungen für Haushalte
Jakob BraunTankrabatt endet: Energieminister fordert gezielte Entlastungen für Haushalte
Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat die Entscheidung verteidigt, die vorübergehende Senkung der Kraftstoffsteuer zu beenden. Der als Tankrabatt bekannte Preisnachlass läuft Ende Juni aus. Gleichzeitig forderte er weitere Unterstützung für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen angesichts der anhaltenden Teuerungskrise.
Die Steuersenkung war für Mai und Juni eingeführt worden und hatte die Preise für Benzin und Diesel um 17 Cent pro Liter reduziert. Aktuell liegt der durchschnittliche Benzinpreis in Sachsen-Anhalt bei etwa 1,80 Euro pro Liter, während Diesel rund 1,70 Euro kostet. Die Preise sind seit dem Höhepunkt der Iran-Krise deutlich gesunken.
Willingmann begrüßte die Pläne der Bundesregierung für eine Reform der Einkommensteuer, um Gering- und Mittelverdiener zu entlasten. Er betonte, dass Entlastungsmaßnahmen vor allem denen zugutekommen müssten, die sie am dringendsten benötigten. Gleichzeitig kritisierte er, dass die Regierung im Rahmen der Krise keine schärferen Übergewinnsteuern für große Ölkonzerne eingeführt habe.
Darüber hinaus wiederholte er seine Forderung nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Er drängte auf weitere Schritte, um Familien zu helfen, die mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben.
Der Tankrabatt endet wie geplant am 30. Juni. Willingmanns Appelle für gezielte Entlastungen und Steuerreformen bleiben Gegenstand der Diskussion. Die Spritpreise schwanken weiterhin, während die wirtschaftlichen Belastungen anhalten.






