Technischer Fehler in Bundesdienst-Regeln löst Verwirrung über Auslandsaufenthalte aus
Finn BauerTechnischer Fehler in Bundesdienst-Regeln löst Verwirrung über Auslandsaufenthalte aus
Ein technischer Fehler in den neuen Regelungen für den Bundesdienst in Deutschland hat bei den Teilnehmenden für Verwirrung gesorgt. Der Fehler, der während des Gesetzgebungsverfahrens unbemerkt blieb, betraf die Bestimmungen zu längeren Auslandsaufenthalten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat nun Maßnahmen ergriffen, um das Problem zu beheben.
Das Problem trat im Januar zutage, als die Fragebögen für das neue Bundesdienstsystem verschickt wurden. Die Teilnehmenden hatten vier Wochen Zeit, um zu antworten. Die ursprünglichen Regelungen enthielten jedoch falsche Angaben, insbesondere zu Genehmigungen für längere Reisen ins Ausland.
Pistorius räumte den Fehler ein und behob ihn durch eine Dienstanweisung und einen Allgemeinen Erlass. Trotz der Panne zeigt er sich zufrieden mit der bisherigen Rücklaufquote. Der Minister kündigte an, im Laufe des Sommers detaillierte Zahlen zu veröffentlichen.
Der Fehler wurde zwar korrigiert, hatte aber unnötige Unsicherheit bei den Betroffenen ausgelöst. Pistorius wird die eingereichten Fragebögen weiter auswerten und plant, in den kommenden Monaten aktualisierte Daten vorzulegen.






