12 March 2026, 18:17

Timothée Chalamet löst Shitstorm nach Ballett- und Oper-Kritik aus

Ein Bild mit dem Titel "Tanz an der Oper" von Jean Beraud aus dem Jahr 1889, das eine Gruppe von Tänzern in weißen Tutus und Hüten auf einer Bühne zeigt, die von Lichtern beleuchtet und von einem Rahmen umgeben ist.

Opernstar kontert Timothée Chalamets Kritik - Timothée Chalamet löst Shitstorm nach Ballett- und Oper-Kritik aus

Timothée Chalamet hat heftige Kritik geerntet, nachdem er Ballett und Oper als veraltet bezeichnete. Seine Äußerungen bei einer von CNN und Variety veranstalteten Diskussionsrunde lösten eine Welle der Empörung unter Künstlern, Musikern und Prominenten aus. Der Schauspieler ruderte später teilweise zurück, doch die Kontroverse hat bereits Reaktionen von großen Namen der Kunstszene hervorgerufen.

Der Streit begann, als Chalamet dem Publikum sagte, "Niemanden interessiert Ballett oder Oper noch". Sein abwertender Ton verbreitete sich schnell im Netz und löste Empörung aus. Prominente wie Doja Cat und Whoopi Goldberg schlossen sich der Balletttänzerin Megan Fairchild und dem Komponisten Matthew King an, um die Aussagen zu verurteilen. Viele aus der darstellenden Kunst warfen ihm vor, den kulturellen Wert dieser Traditionen zu ignorieren.

Der italienische Tenor Andrea Bocelli gehörte zu denen, die reagierten. Statt den Schauspieler anzugreifen, lud Bocelli Chalamet zu einem seiner Konzerte ein. Die Opernlegende argumentierte, Ballett und Oper seien "lebendige Sprachen", die Generationen verbinden und tiefe Emotionen wecken.

Unter dem öffentlichen Druck relativierte Chalamet später seine ursprüngliche Aussage. In einer Stellungnahme bekundete er seinen Respekt für beide Kunstformen. Doch der Schaden für seinen Ruf könnte bleiben – einige spekulieren sogar, dass die Kontroverse seine Oscar-Chancen beeinträchtigen könnte.

Der Vorfall hat die anhaltende Leidenschaft für die klassischen Künste unterstrichen. Bocellis Einladung steht als Geste der Aufklärung und nicht der Konfrontation. Chalamets Versuch, seine Aussagen zu präzisieren, hat die Debatte über seine ursprünglichen Worte indes kaum beruhigt.

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