Tiny Houses: Wie viel kostet das Leben auf kleinstem Raum wirklich?
Winzige Häuser liegen im Trend – als platzsparende und oft günstige Wohnalternative. Die Preise für diese kompakten Behausungen variieren jedoch stark, je nach Größe, Ausstattung und Individualisierung. Käufer müssen zudem mit zusätzlichen Kosten über den reinen Kaufpreis hinaus rechnen.
Ein einfaches Mobilheim mit 16 Quadratmetern wurde für etwa 48.000 Euro angeboten. Wer mehr Platz sucht, fand ein voll ausgestattetes 20-Quadratmeter-Modell ab 75.000 Euro. Ein 48-Quadratmeter-Fertighaus mit Bad wechselte dagegen für 95.000 Euro den Besitzer.
Spezialanfertigungen schlagen mit höheren Preisen zu Buche: Ein autarkes 17-Quadratmeter-Tiny-House wurde für 100.000 Euro präsentiert, ebenso wie ein barrierefreies „Tiny Care Home“ für Rollstuhlnutzer. Wer selbst Hand anlegt, kann die Kosten auf rund 10.000 Euro drücken, während Luxusmodelle bis zu 150.000 Euro kosten können.
In der Regel liegt der Preis für ein Tiny House zwischen 70.000 und 120.000 Euro. Doch Käufer müssen mit Zusatzkosten von 15 bis 20 Prozent der Baukosten rechnen. Die größte finanzielle Hürde ist oft der Grundstückskauf, dessen Preise regional stark schwanken. Langfristig können die Gesamtkosten für ein Leben im Tiny House zwischen 150.000 und 300.000 Euro betragen.
Die Kosten hängen dabei von Größe, Design und Standort ab. Zusätzliche Ausgaben für Grundstück und Bau können die Investition deutlich in die Höhe treiben. Wer sich für dieses kompakte Wohnkonzept entscheidet, sollte daher genau kalkulieren.
