Trigema-Erbin Grupp warnt vor Belastungen durch Lohnnebenkosten und Steuerbonus
Paul MeyerTrigema-Erbin Grupp warnt vor Belastungen durch Lohnnebenkosten und Steuerbonus
Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich zu den jüngsten Steuer- und Lohnnebenkosten-Vorschlägen geäußert. Zwar zeigt sie sich offen für bestimmte Änderungen, doch kritisiert sie die Herangehensweise der Regierung bei finanziellen Anreizen und warnt vor einer wachsenden Belastung für Unternehmen.
Grupp äußerte Skepsis gegenüber dem neu beschlossenen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro für Arbeitnehmer. Sie argumentierte, Politiker dürften keine falschen Erwartungen wecken oder Leistungen auf Kosten der öffentlichen Hand verteilen. Trigema selbst hat noch nicht entschieden, ob das Unternehmen den Bonus an seine Belegschaft auszahlen wird.
Zudem zeigte sie sich besorgt über die steigenden Lohnnebenkosten, die sie als potenziell überfordernd für Betriebe bezeichnete. Gleichzeitig räumte sie ein, dass eine moderate Erhöhung des Spitzensteuersatzes vertretbar sein könnte – vorausgesetzt, sie werde durch Entlastungen in anderen Bereichen ausgeglichen.
Grupps Haltung unterstreicht die Spannungen zwischen betrieblichen Kosten und staatlicher Politik. Ihre Bereitschaft, einen höheren Spitzensteuersatz zu akzeptieren, hängt von umfassenderen wirtschaftlichen Anpassungen ab. Unterdessen prüft Trigema weiterhin, ob der steuerfreie Bonus für die Mitarbeiter eingeführt wird.






