26 March 2026, 12:17

Universität Freiburg erlässt Studiengebühren für 50 iranische Studierende im Sommersemester 2026

Plakat, das kostenlose Nutzung über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge ankündigt, mit mehreren Personen im Hintergrund, die Taschen tragen.

Universität Freiburg erlässt Studiengebühren für 50 iranische Studierende im Sommersemester 2026

Die Universität Freiburg hat für rund 50 iranische Studierende, die im Sommersemester 2026 eingeschrieben sind, die Studiengebühren erlassen. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund der zunehmenden finanziellen Belastung vieler Studierender durch die eskalierenden Spannungen im Iran. Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern in Baden-Württemberg zahlen in der Regel 1.500 Euro pro Semester.

Die Hochschule handelte dabei nach ihrer Richtlinie, die Gebührenbefreiungen in Fällen akuter Notlagen vorsieht. Sämtliche Anträge der betroffenen iranischen Studierenden wurden zügig bearbeitet und bewilligt. Mit der Entscheidung soll der Druck auf diejenigen gemildert werden, die aufgrund der Lage in ihrem Heimatland in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Auch die Studierendenwerke leisten Nothilfe. Dazu gehören Härtefallfonds für Studierende in dringendem Bedarf. Unterdessen hat Wissenschaftsministerin Petra Olschowski andere Hochschulen in Baden-Württemberg aufgefordert, unkomplizierte Lösungen für betroffene Studierende zu finden.

Die Krise hat die Debatte unter Politiker:innen neu entfacht. Einige diskutieren nun, ob die Studiengebühren für internationale Studierende generell abgeschafft werden sollten – mit dem Ziel, ähnliche Notsituationen in künftigen Krisen zu vermeiden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Gebührenverzicht gilt speziell für iranische Studierende in Freiburg im kommenden Semester. Nothilfefonds und mögliche politische Änderungen könnten weitere Entlastung bringen. Vorerst bietet die Entscheidung der Universität jedoch direkte Unterstützung für die am stärksten Betroffenen.

Quelle