Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – warum die FSK blockiert
Maximilian BrandtUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – warum die FSK blockiert
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland gesperrt
Der aktuelle Film des Regisseurs Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte dem Werk eine Altersfreigabe – ein Schritt, der die Verbreitung über reguläre Kanäle effektiv blockiert. Boll kritisierte die Entscheidung öffentlich und warf der Behörde vor, einen Film unterdrücken zu wollen, der sich mit migrationsbedingter Kriminalität auseinandersetzt.
Citizen Vigilante erzählt die Geschichte von Sanders, gespielt von Armie Hammer, der nach wachsender Frustration über die zunehmende Straßenkriminalität das Gesetz selbst in die Hand nimmt. Der Film zeigt Massenvergewaltiger als junge Migranten – eine Darstellung, die Boll als realitätsnah und durch deutsche Kriminalstatistiken gedeckt bezeichnet. Er betont, die Handlung sei von tatsächlichen Fällen inspiriert und solle die Sicherheitsherausforderungen in Europa thematisieren.
Boll bestreitet, dass die Gewalt im Film extremer sei als in etablierten Actionreihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland problemlos erschienen sind. Er wirft der FSK vor, unter dem Deckmantel des Jugendschutzes einen Film zu zensieren, der die vorherrschende Meinung zur Migration infrage stellt. Die Sperre sei Teil eines größeren Trends deutscher Institutionen, abweichende Standpunkte zum Schweigen zu bringen.
Der Regisseur verknüpft die Thematik des Films zudem mit der deutschen Migrationspolitik, die er als zu lasch kritisiert. Er verweist auf steigende Gewaltkriminalität, darunter Morde, Vergewaltigungen und Messerangriffe, bei denen Ausländer unter den Tätern überproportional vertreten seien. Boll argumentiert, Millionen von Migranten aus Afrika und Asien seien ohne klares Integrationskonzept ins Land gekommen.
Da die FSK Citizen Vigilante keine Freigabe erteilt hat, darf der Film in Deutschland nicht legal über herkömmliche Wege vertrieben werden. Bolls Kritik wirft grundsätzliche Fragen zu Meinungsfreiheit und der Darstellung von Kriminalität in den Medien auf. Die Zukunft des Films im Land bleibt damit ungewiss.






