27 June 2026, 10:13

VW plant radikale Werksschließungen – 100.000 Jobs in Gefahr

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VW plant radikale Werksschließungen – 100.000 Jobs in Gefahr

Volkswagen erwägt die Schließung von vier großen deutschen Werken, darunter Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Der Schritt ist Teil eines weltweiten Plans, 100.000 Arbeitsplätze abzubauen – das entspricht etwa 15 Prozent der Belegschaft. Tausende Beschäftigte stehen nun vor einer ungewissen beruflichen Zukunft.

Die deutsche Automobilindustrie hat bereits erhebliche Jobverluste verzeichnet. In den vergangenen sechs Jahren ist jede siebte Stelle in der Branche weggefallen. Im Mai 2023 prognostizierte der Verband der Automobilindustrie (VDA) zusätzliche 225.000 Stellenstreichungen bis 2035 – die aktuellen potenziellen Entlassungen bei Volkswagen sind darin noch nicht enthalten.

Expertinnen und Experten untersuchen nun die weiteren Auswirkungen dieser Entwicklungen. Simone Kauffeld, Inhaberin des Lehrstuhls für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie an der TU Braunschweig, leitet eine Studie dazu, wie sich die Branche verändern wird. Das Ausmaß der Kürzungen deutet darauf hin, dass viele Beschäftigte ihre Karrierewege grundlegend neu überdenken müssen.

Die geplanten Werksschließungen und Stellenstreichungen bei Volkswagen wären eine der größten Umstrukturierungen in der Unternehmensgeschichte. Der Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen – kombiniert mit dem bereits bestehenden Branchenrückgang – wird langfristige Folgen für die Automobilbelegschaft in Deutschland haben. Sowohl Beschäftigte als auch Analysten bereiten sich auf eine Phase tiefgreifender Veränderungen vor.

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