10 June 2026, 12:25

Wärmepumpen dominieren 2025 die Heizsysteme in deutschen Neubauten

Drei Viertel der neuen Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

Wärmepumpen dominieren 2025 die Heizsysteme in deutschen Neubauten

In Deutschland zeichnet sich ein deutlicher Wandel bei der Beheizung neu gebauter Wohnimmobilien ab. Ab 2025 wird die Mehrheit der Neubauten auf erneuerbare Energien und Wärmepumpen setzen – ein markanter Unterschied zu Bestandsgebäuden, in denen nach wie vor ältere Heizsysteme vorherrschen.

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Noch 2022 nutzten die meisten bestehenden Wohngebäude in Deutschland Erdgas als primäre Wärmequelle. Der Anteil lag bei 53,9 Prozent, während Heizöl in 23,6 Prozent der Haushalte eingesetzt wurde. Diese traditionellen Systeme stehen im krassen Gegensatz zu den für 2025 geplanten Neubauten.

Bis 2025 werden voraussichtlich 87,0 Prozent der genehmigten Wohngebäude erneuerbare Energien als Hauptheizquelle nutzen. Den größten Anteil daran werden Wärmepumpen haben: Sie sind in 83,0 Prozent aller genehmigten Neubauten vorgesehen. Bei Einfamilienhäusern liegt der Wert bei 77,9 Prozent, bei Zweifamilienhäusern bei 78,4 Prozent. Bei Mehrfamilienhäusern mit drei oder mehr Wohneinheiten beträgt die Quote 52,7 Prozent.

Insgesamt werden 2025 in 73,6 Prozent der Neubauten Wärmepumpen die Hauptheizquelle sein – ein Anstieg gegenüber 69,4 Prozent im Jahr 2024. Erdgas hingegen wird nur noch in 10,5 Prozent der neuen Wohngebäude als primäre Heizenergie dienen. Erneuerbare Energien insgesamt werden 78,2 Prozent der Neubauten versorgen.

Die Zahlen zeigen einen raschen Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme in deutschen Neubauten. Wärmepumpen entwickeln sich zur bevorzugten Lösung, während die Abhängigkeit von Erdgas und Heizöl zurückgeht. Zwar dominieren in Bestandsgebäuden weiterhin ältere Systeme, doch die Neubauten setzen zunehmend auf moderne Standards.

Quelle