Warnstreik am Freiburger Uniklinikum führt zu längeren Wartezeiten für Patienten
Paul MeyerWarnstreik am Freiburger Uniklinikum führt zu längeren Wartezeiten für Patienten
Am Universitätsklinikum Freiburg müssen sich Patientinnen und Patienten am Montag, dem 15. Juni, und Dienstag, dem 16. Juni 2026, auf längere Wartezeiten einstellen. Grund für die Verzögerungen ist ein ganztägiger Warnstreik der Gewerkschaft ver.di, der im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst stattfindet.
Von dem Streik sind einige Bereiche des Klinikums betroffen, allerdings kann es auch in anderen Abteilungen zu Verzögerungen kommen. Um die Patientensicherheit während der Streiktage zu gewährleisten, wurde eine Notdienstvereinbarung getroffen.
Die Notfallversorgung, Intensivmedizin, dringliche Operationen sowie die Behandlung in den Bereichen Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde bleiben uneingeschränkt aufrechterhalten. Patientinnen und Patienten mit geplanten Operationen oder ambulanten Terminen werden direkt informiert, falls ihre Behandlungen verschoben werden müssen. Das Klinikum rät zudem, wo möglich, während der Streiktage andere Notaufnahmen in der Region aufzusuchen.
Der Warnstreik wird voraussichtlich keine Auswirkungen über den Klinikbetrieb hinaus haben. Betroffene Patientinnen und Patienten werden über etwaige Änderungen ihrer Termine informiert. Das Universitätsklinikum bemüht sich, die Unannehmlichkeiten während der Arbeitsniederlegung so gering wie möglich zu halten.






