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Ein Hase steht neben einem gewälzten Tisch mit Plastikbehältern und anderen Gegenständen, vor einer Wand im Hintergrund.

Warum Lidl seine Schoko-Osterhasen „sitzende Hasen“ nennt – und was dahintersteckt

Deutsche Supermärkte verwenden seit langem unterschiedliche Bezeichnungen für Schoko-Osterhasen. Diese Praxis ist bei Händlern wie Aldi und Lidl weit verbreitet. Kürzlich gab es Gerüchte, Lidl wolle Osterhasen aus dem Sortiment nehmen – doch das Unternehmen wies dies zurück.

Lidl nennt seine Schokoladenhasen bereits seit Jahren „sitzende Hasen“. Der Begriff hilft Kunden, die verschiedenen Produkte der Eigenmarke zu unterscheiden. Auch andere Ketten wie Aldi verwenden für ähnliche Artikel abweichende Namen.

Die Idee, bestimmte Produkte umzubenennen oder mit Rabatten anzubieten, ist nicht neu. Um 2020 führten Händler wie Aldi, Rewe und Edeka etwa „Sitzkissen-Rabatte“ als Marketingstrategie ein. Damit sollte die Kundenbindung während der Pandemie gestärkt werden.

Lidl in Deutschland und Österreich hat nun Stellung bezogen. Das Unternehmen betonte, niemals einen „Verbot“ von Osterhasen geplant zu haben. Auch Lidl Österreich wies Vorwürfe zurück, man wolle Osterbräuche abschaffen.

Die unterschiedliche Benennung von Schoko-Hasen bleibt Branchenstandard. Lidl nutzt den Begriff „sitzender Hase“ als Teil seines Sortiments – nicht, um Ostersymbole zu verdrängen. Der Discounter stellte klar, dass es keine solche Politik gibt.