Weibliche Genitalverstümmelung bleibt trotz weltweiter Verbote eine grausame Realität
Weibliche Genitalverstümmelung bleibt trotz weltweiter Verbote eine grausame Realität
Weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) bleibt ein weitverbreitetes Problem, das weltweit Millionen von Mädchen und Frauen betrifft. Neue Daten der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2024 zeigen, dass die Praxis trotz gesetzlicher Verbote in vielen Ländern in 94 Staaten fortbesteht. Über 230 Millionen Frauen und Mädchen, die heute leben, wurden dieser Prozedur unterzogen – oft mit schweren gesundheitlichen Folgen.
Bei FGM/C handelt es sich um die teilweise oder vollständige Entfernung der äußeren weiblichen Genitalien oder andere Verletzungen der weiblichen Geschlechtsorgane aus nicht-medizinischen Gründen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sie als Form geschlechtsspezifischer Gewalt ein, die tief in soziokulturellen Traditionen verwurzelt ist. Zwar ist die Praxis vor allem in Teilen Afrikas, Asiens und des Nahen Ostens verbreitet, doch wurde sie in 94 der 195 Länder der Welt dokumentiert.
Traditionell führten ältere Frauen oder Hebammen FGM/C mit unsterilisierten Werkzeugen durch, meist ohne Betäubung oder Desinfektionsmittel. Ein WHO-Bericht von 2020 zeigt jedoch, dass heute jede vierte dieser Eingriffe von medizinischem Personal vorgenommen wird. Das Alter, in dem Mädchen der Prozedur unterzogen werden, variiert, doch die meisten Fälle treten vor dem 15. Lebensjahr auf.
Die Folgen von FGM/C können verheerend sein. Akute Komplikationen reichen von starken Schmerzen und Blutungen bis hin zum Tod. Langfristige Auswirkungen umfassen chronische Infektionen, Unfruchtbarkeit und tiefgreifende psychische Traumata. Trotz dieser Risiken hält die Praxis an und setzt jährlich Millionen weitere Mädchen der Gefahr aus.
Viele Länder haben FGM/C zwar verboten, doch die Durchsetzung dieser Gesetze bleibt lückenhaft. Rechtliche Verbote existieren zwar in den meisten Regionen, in denen die Praxis fortbesteht, doch untergraben kulturelle Normen und mangelnde Aufklärung oft deren Wirksamkeit.
Mit 230 Millionen Betroffenen und Millionen weiteren gefährdeten Mädchen jährlich bleibt FGM/C eine dringende globale Herausforderung für Gesundheit und Menschenrechte. Allein gesetzliche Verbote haben die Praxis nicht gestoppt, da tief verwurzelte Traditionen und unzureichende Umsetzung ihr Fortbestehen ermöglichen. Um künftige Generationen zu schützen, müssen Maßnahmen gegen FGM/C sowohl kulturelle Überzeugungen als auch systemische Defizite angehen.
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