Weihnachtswunder im Wuppertaler Zoo: Drill-Baby und Yak-Kalb geboren

Admin User
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Ein Affe und sein Baby sitzen auf einem Ast.

Weihnachtswunder im Wuppertaler Zoo: Drill-Baby und Yak-Kalb geboren

Wuppertaler Zoo begrüßt zwei Neuzugänge über die Weihnachtsfeiertage

Der Wuppertaler Zoo hat über die Weihnachtsferien zwei neue Bewohner willkommen geheißen: Am Heiligabend kam ein stark gefährdetes Drill-Weibchen zur Welt, am zweiten Weihnachtsfeiertag folgte ein Yak-Kalb. Beide Geburten markieren einen festlichen Auftakt für die Artenschutzbemühungen des Zoos.

Das Drill-Baby, ein Weibchen, erblickte am 24. Dezember das Licht der Welt. Seine Art ist in freier Wildbahn massiv bedroht – Wilderei und Lebensraumverlust haben die Population stark dezimiert. Das Jungtier wird in ein europäisches Zuchtprogramm integriert, das den Erhalt der Art sichern soll.

Das Yak-Kalb, einen Tag später geboren, hat sich trotz kühler Temperaturen bereits ins Freie gewagt. Obwohl in Wuppertal milde minus 1 Grad herrschten, ist der Nachwuchs für weitaus härtere Bedingungen gemacht: Seine Art überlebt selbst in eisigen Klimazonen mit bis zu minus 40 Grad. Einen Namen erhält das Kalb erst, sobald sein Geschlecht feststeht – möglicherweise übernimmt dabei der Zoo Zürich die Patenschaft, wie bereits bei Zali, dem im April 2025 geborenen Elefantenkalb. Beide Geburten unterstreichen die Rolle des Zoos im Artenschutz: Während das Drill-Weibchen die Bemühungen um den Schutz seiner bedrohten Art unterstützt, bereichert das Yak-Kalb die Arbeit mit robusten, kälteangepassten Tierarten.

Die beiden Neuankömmlinge bringen frischen Schwung in die Artenschutzprojekte des Wuppertaler Zoos. Das Drill-Weibchen wird künftig an Zuchtprogrammen teilnehmen, um den Fortbestand seiner Art zu sichern. Das Yak-Kalb hingegen beweist mit seiner Wintertauglichkeit seine natürliche Anpassungsfähigkeit.