24 May 2026, 18:15

Wohngeld als Rettungsanker: Wer jetzt Anspruch auf bis zu 300 Euro hat

Hohe Mietkosten? Hier erfahren Sie, wann Sie staatliche Unterstützung erhalten

Wohngeld als Rettungsanker: Wer jetzt Anspruch auf bis zu 300 Euro hat

Steigende Mieten setzen Haushalte in ganz Deutschland unter Druck und bringen viele an den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten. Für Betroffene könnte das Wohngeld eine dringend benötigte Entlastung bieten – schätzungsweise zwei Millionen Haushalte kommen dafür infrage.

Das Wohngeld sieht monatliche Zahlungen vor, um die Wohnkosten zu decken, im Schnitt rund 300 Euro pro Haushalt. Anspruchsberechtigt sind Mieter:innen und Eigentümer:innen, deren Einkommen, Haushaltsgröße, lokale Mietpreise und Steuerfreibeträge bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Allerdings erhalten nur diejenigen Wohngeld, die keine anderen staatlichen Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe beziehen.

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Zusätzlich zum Wohngeld können Eigentümer:innen einen Lastenzuschuss beantragen – eine separate Förderung, die bei belastenden Wohnkosten wie Zinsen oder Instandhaltungshilfen unterstützt. Die aktuellen Wohngeldsätze gelten unverändert seit 2023; die nächste Anpassung ist erst zum 1. Januar 2027 vorgesehen.

Wer Hilfe bei der Beantragung braucht, kann sich an den SoVD in Braunschweig wenden. Die Organisation unterstützt Rentner:innen und Geringverdiener:innen dabei, sich im Dschungel der Anträge zurechtzufinden – besonders wichtig angesichts explodierender Lebenshaltungskosten.

Angesichts weiter steigender Mieten bleibt das Wohngeld für berechtigte Haushalte eine wichtige Stütze. Wer Anspruch hat, erhält regelmäßige finanzielle Hilfe – auch wenn die nächste Satzüberprüfung noch Jahre auf sich warten lässt. Beratungsstellen wie der SoVD stehen Antragstellenden zur Seite, um den Prozess zu erleichtern.

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