Wulff zerlegt Merz’ Regierung: „Kompletter Reset jetzt nötig“

Admin User
2 Min.
Eine Zeitungsvorderseite mit mehreren Anzeigen und Schlagzeilen.

Wulff fordert 'echten Neustart' der Bundesregierung - Wulff zerlegt Merz’ Regierung: „Kompletter Reset jetzt nötig“

Altbundespräsident Christian Wulff übt scharfe Kritik an Kanzler Friedrich Merz’ Kabinett – fordert radikalen Neuanfang

Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff hat die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz scharf für mangelnden Gestaltungswillen und Entscheidungsstärke angegriffen. In einer aktuellen Stellungnahme verlangte Wulff einen „kompletten Reset“ und forderte schnellere Reformen sowie klarere Führung in der Krise.

Die schwarz-rote Koalition wirft er vor, nicht mit der nötigen Entschlossenheit zu handeln. „Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren“, betonte Wulff und verlangte konkrete Maßnahmen statt Ausreden wie den Ukraine-Krieg oder US-Zollpolitik. Es reiche nicht, Probleme nur zu benennen – jetzt sei Handeln gefragt.

Der Altbundespräsident drängte die Regierung zu unpopulären, aber notwendigen Schritten, darunter die Zusammenlegung von Ministerien und Haushaltskürzungen. Zudem mahnte er bessere Kommunikation an: Führungskräfte müssten durch Transparenz und Taten Hoffnung vermitteln. In der Migrationsdebatte kritisierte Wulff die aktuelle Diskussion als verengt – viele übersehen seiner Meinung nach die Chancen von Zuwanderung und Vielfalt. Er schlug vor, die Mobilität für Geflüchtete aus Syrien, Gaza und der Ukraine zu erleichtern, was sowohl ihren Herkunftsländern als auch der deutschen Wirtschaft nützen könnte. Wulff betonte, die Regierung müsse sich auf mehr gemeinsame Lösungen verständigen und diese konsequent umsetzen. Ohne entschlossenes Handeln drohe Deutschland weiter zurückzufallen, warnte er.

Mit seinem Appell für einen „echten Neustart“ setzt Wulff die Regierung unter Druck, schneller und mutiger zu agieren. Seine Forderungen umfassen weniger bürokratische Hürden, klarere Kommunikation und eine stärkere Lösungsorientierung. Die Äußerungen des früheren Staatsoberhaupts spiegeln eine wachsende Unzufriedenheit mit der bisherigen Krisenpolitik der Regierung wider.