25 April 2026, 08:15

AfD lehnt Aigner als Bundespräsidentin ab – "Keine neutrale Persönlichkeit"

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

AfD lehnt Aigner als Bundespräsidentin ab – "Keine neutrale Persönlichkeit"

Ilse Aigner, die amtierende Präsidentin des bayerischen Landtags, gilt nun als mögliche Kandidatin für das Amt des deutschen Bundespräsidenten. Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) hat bereits scharfe Kritik an einer möglichen Nominierung geäußert.

AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel stellte Aigners Eignung für das Amt infrage. Der Bundespräsident solle eine allgemein respektierte Persönlichkeit sein und kein Parteipolitiker, argumentierte sie. Weidel warf Aigner vor, in ihrer bisherigen Laufbahn stets die Interessen ihrer eigenen Partei über die der Opposition gestellt zu haben.

Die AfD machte deutlich, dass sie Aigners Kandidatur nicht unterstützt. Weidel betonte, das Amt des Bundespräsidenten erfordere Neutralität und breite Akzeptanz. Sie warf Aigner vor, im Sinne der CSU gehandelt und dabei Oppositionrechte vernachlässigt zu haben.

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Aigners politischer Werdegang ist zum zentralen Streitpunkt geworden. Als langjähriges CSU-Mitglied würde ihre Nominierung vermutlich auf Widerstand rivalisierender Parteien stoßen. Die Haltung der AfD unterstreicht die tiefen Gräben bei der Frage, wer das zwar weitgehend repräsentative, aber symbolträchtige Amt bekleiden sollte.

Die Debatte um Aigners mögliche Kandidatur offenbart scharfe politische Gegensätze. Falls sie nominiert wird, tritt sie mit bereits etablierter Opposition in den Wahlkampf ein. Die Ablehnung durch die AfD deutet darauf hin, dass das Auswahlverfahren kontrovers verlaufen könnte.

Quelle