Baden-Württemberg fördert 25 neue Inklusionsprojekte für Familien und Jugendliche

Maximilian Brandt
Maximilian Brandt
2 Min.
Kinder auf Bänken im Vordergrund mit Erwachsenen, die sie führen, Stühle, eine Tür, ein Fenster und ein Tisch im Hintergrund, Ballons und Text oben.Maximilian Brandt

Baden-Württemberg fördert 25 neue Inklusionsprojekte für Familien und Jugendliche

Land fördert innovative Inklusionsprojekte für Kinder und Jugendliche

Die offizielle Website der Landesregierung Baden-Württemberg mit allgemeinen Informationen und aktuellen Nachrichten über das Bundesland sowie Themen aus Politik und Wirtschaft

11. Dezember 2025

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat im Rahmen des langjährigen Programms „Impulse Inklusion“ 25 neue Inklusionsprojekte mit insgesamt 386.000 Euro gefördert. Im Fokus der diesjährigen Förderung stehen Initiativen, die Kindern, Jugendlichen und ihren Familien – unabhängig von Behinderungen – eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Sozialminister Manne Lucha gab die Auswahl bekannt und betonte den Schwerpunkt auf Jugend- und Familienförderung im Jahr 2025.

Das Programm „Impulse Inklusion“, das 2013 ins Leben gerufen wurde, hat bisher fast 340 Projekte mit insgesamt knapp 7,5 Millionen Euro unterstützt. Jährlich wählt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration die vielversprechendsten Vorhaben aus – beraten durch einen Projektbeirat und den Städtetag Baden-Württemberg für Jugend und Soziales.

Mehr als die Hälfte der diesjährigen geförderten Projekte richtet sich an Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Zu den Geförderten zählen der Caritasverband für Stuttgart e.V. mit „STARK mit SPORT“ (17.857,80 Euro), die 1a Zugang Beratungsgesellschaft mbH mit „Digitale Teilhabe stärken“ im Landkreis Böblingen (17.951,40 Euro) sowie die Femos gGmbH mit „Be a Bee“ in Gärtringen (16.950,60 Euro). Weitere unterstützte Initiativen sind ein Projekt der Stadt Schwäbisch Hall zur Inklusion in der Jugendarbeit und bei Freizeitangeboten (18.000 Euro), „Sprungbrett – von Anfang an“ von pro familia Heidelberg e.V. (7.138,87 Euro) sowie das „PopUp Kulturprojekt“ von mixed abled arts (m.a.a.).

Ziel der Förderung ist es, nachhaltige und praxisnahe Lösungen für eine inklusive Teilhabe in Bereichen wie Sport, digitaler Zugang, Kultur und Freizeitaktivitäten zu schaffen. Die ausgewählten Projekte überzeugten durch ihr Potenzial, messbare Verbesserungen in den Kommunen zu bewirken.

Die 25 geförderten Initiativen können nun ihre Pläne umsetzen und mit den Mitteln Barrieren für junge Menschen und Familien abbauen. Die kontinuierlichen Investitionen des Landes in die Inklusion unterstreichen das langfristige Engagement für Chancengleichheit in ganz Baden-Württemberg.

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