20 March 2026, 14:14

Bechtle wächst 2025 trotz KI-Chipknappheit und Marktproblemen

Nahaufnahme einer Computermotherboard mit einem Speicherchip, der auf einer weißen Oberfläche ruht.

Knappheit an Speicherchips behindert Bechtles Pläne für 2026 - Bechtle wächst 2025 trotz KI-Chipknappheit und Marktproblemen

Bechtle verzeichnet 2025 stetiges Wachstum trotz Herausforderungen in der Tech-Branche

Trotz der schwierigen Lage im Technologiesektor hat die Bechtle AG im Jahr 2025 ein solides Wachstum vorgewiesen. Das Gesamtgeschäftsvolumen des IT-Dienstleisters stieg um über 8 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro, während der Gewinn leicht zurückging. Gleichzeitig schafft die stark gestiegene Nachfrage nach Speicherchips – angetrieben durch den Ausbau der KI-Infrastruktur – sowohl Risiken als auch Chancen für das Unternehmen.

Im Jahr 2025 erhöhte Bechtle seinen Umsatz um knapp 2 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern sank jedoch um 6 Prozent auf 324,2 Millionen Euro, was die allgemeinen Marktdruckfaktoren widerspiegelt. Das Unternehmen beliefert Behörden, gewerbliche Kunden und betreibt zudem ein starkes Online-Handelsgeschäft für Hardware.

Speicherchips treiben die Preise in die Höhe Weltweit sind die Preise für Speicherchips aufgrund des knappen Angebots stark angestiegen. Die Nachfrage wird vor allem durch den rasanten Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastrukturen getrieben, wodurch der Halbleitermarkt bis 2025–2026 voraussichtlich ein Volumen von einer Billion US-Dollar erreichen wird. Dies folgt auf einen Abschwung im Jahr 2023, als die Nachfrage nach Lösungen für die Remote-Arbeit nachließ.

Vorsichtige Prognose für 2026 Für das Jahr 2026 rechnet Bechtle mit einem Umsatz- und Vorsteuerergebniswachstum zwischen 0 und 5 Prozent. Vorstandsvorsitzender Thomas Olemotz zeigt sich bei den Gewinnprognosen zurückhaltend und verweist auf anhaltende Lieferengpässe bei Speicherchips. Dennoch sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, um langfristige Chancen zu nutzen.

Bis 2030 strebt Bechtle ein Gesamtgeschäftsvolumen von mindestens 10 Milliarden Euro an – im Idealfall sogar früher. Dieses Ziel unterstreicht das Vertrauen des Unternehmens, Marktvolatilität zu meistern und gleichzeitig seine Kundenbasis auszubauen.

Fazit: Moderates Wachstum, aber gedämpfte Gewinnerwartungen Die Ergebnisse für 2025 zeigen bei Bechtle ein bescheidenes Umsatzwachstum, während die Gewinne aufgrund der Marktbedingungen nachgaben. Die Prognose für 2026 bleibt verhalten, da die Wachstumserwartungen durch den Mangel an Speicherchips gebremst werden. Dennoch signalisiert das langfristige Ziel von 10 Milliarden Euro Geschäftsvolumen Optimismus in Bezug auf die zukünftige Nachfrage nach IT-Infrastruktur.

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