30 April 2026, 02:19

Bonn verzeichnet 851 Fahrradunfälle 2025 – Ablenkung und Abbiegen als Hauptrisiken

Ein Mann in Helm und Handschuhen sitzt auf einem gelben und schwarzen Roller mit einer grünen Tasche auf dem Rücken, umgeben von Fahrzeugen, Menschen, einer Tafel, einem Mülleimer, einem Gebäude, einem Tor, Bäumen und dem Himmel.

Bonn verzeichnet 851 Fahrradunfälle 2025 – Ablenkung und Abbiegen als Hauptrisiken

In Bonn wurden 2025 insgesamt 851 Unfälle mit Fahrradfahrern und E-Bike-Nutzern registriert. Darunter fielen auch 229 Vorfälle mit motorisierten Zweirädern sowie 129 Zusammenstöße mit E-Scootern. Als Hauptursachen für diese Unfälle nannten die Behörden Ablenkung im Straßenverkehr und riskante Abbiegevorgänge.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Bonner Polizei kontrollierte kürzlich über 2.700 Fahrzeuge – dabei wurden 125 Temposünder in der Nähe von Schulzonen erwischt. Zudem mussten mehr als 200 Radfahrer und 141 weitere Verkehrsteilnehmer wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung Bußgelder zahlen. In Unfallberichten wurden häufig Ablenkungen wie die Nutzung von Smartphones oder das Tragen von Kopfhörern als Auslöser genannt.

Um die Sicherheit zu erhöhen, führten Beamte an sieben Grundschulen Fahrradtrainings durch. Im Mittelpunkt standen dabei die Vermeidung typischer Risiken, etwa gefährlicher Abbiegesituationen, in denen Radfahrer oft übersehen werden. Auch zu schnelles Fahren, Alkohol am Steuer und das Nicht-Tragen von Helmen wurden als zentrale Faktoren identifiziert, die die Schwere von Unfällen verstärken.

Einer der einfachsten Wege, die Sicherheit von Radfahrern zu verbessern, bleibt das Tragen eines Helms. Die Polizei betont weiterhin die Bedeutung von Schutzkleidung – neben der Einhaltung der Verkehrsregeln.

Zu den Präventionsmaßnahmen der Stadt gehören Schulprogramme und strengere Kontrollen in besonders gefährdeten Bereichen. Angesichts von 851 radfahrbezogenen Unfällen im vergangenen Jahr setzen die Behörden auf mehr Bewusstsein für Verkehrssicherheit. Durch Bußgelder und Aufklärung soll die Zahl künftiger Unfälle mit vulnerablen Verkehrsteilnehmern gesenkt werden.

Quelle