Brandenburg ehrt junge Forscherinnen und kreative Lehrteams mit Wissenschaftspreisen 2026
Maximilian BrandtBrandenburg ehrt junge Forscherinnen und kreative Lehrteams mit Wissenschaftspreisen 2026
Die Brandenburgischen Wissenschaftspreise 2026 wurden an zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen und vier Lehrteams verliehen. Die Preisträger wurden für ihre Beiträge zur Forschung und innovative Lehrkonzepte ausgezeichnet. Jede Ausgezeichnete bzw. jedes prämierte Team erhält Fördergelder zur Unterstützung ihrer Arbeit.
Jaya Bharti und Jana Weiß sind in diesem Jahr die Preisträgerinnen in der Kategorie Nachwuchsforschung. Bharti forscht zu nachhaltigen Methoden zur Herstellung von Wasserstoffperoxid. Weiß hingegen untersucht Klassenidentität und soziale Spaltungen in literarischen Werken. Beide erhalten für ihre Projekte jeweils 20.000 Euro.
Zudem wurden vier Lehrpreise à 10.000 Euro vergeben. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sicherte sich drei dieser Auszeichnungen – für ihre Programme zu Agroforstwirtschaft und nachhaltiger Bildung. Die Universität Potsdam erhielt den vierten Preis für ein Seminar, das wirtschaftliche Konzepte anhand von Kinderliteratur analysiert.
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle würdigte die Preisträger als Lehrende, die über die Grenzen ihrer eigenen Fachgebiete hinaus denken. Die Preise unterstreichen sowohl Spitzenforschung als auch kreative Ansätze in der Lehre.
Die Auszeichnungen sind mit finanziellen Mitteln verbunden, um Forschungs- und Lehrprojekte voranzubringen. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen erhalten jeweils 20.000 Euro, die Lehrteams 10.000 Euro pro Projekt. Die Förderung wird ihre Arbeit in den Bereichen Nachhaltigkeit, Literatur und interdisziplinäre Bildung weiter voranbringen.






