Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Uni-Campusgebäude
Maximilian BrandtBremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Uni-Campusgebäude
Der Bremer Senat hat einen 20,5-Millionen-Euro-Plan zur Modernisierung zentraler Gebäude der Universität Bremen freigegeben. Die Mittel fließen in dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen, darunter Sicherheitsverbesserungen und die Erneuerung der Infrastruktur. Den Großteil der Investitionen erhalten zwei der ältesten Campusgebäude, das Geisteswissenschaftliche Zentrum 1 (GW1) und das Naturwissenschaftliche Zentrum 1 (NW1).
Das Projekt erstreckt sich über vier Jahre, wobei rund 18,8 Millionen Euro aus Bundesmitteln im Rahmen der Beschleunigten-Bau-Initiative stammen. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Phasen, wobei zunächst schadstoffbelastete Materialien entfernt und Brandschutzsysteme auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch die technische Infrastruktur wird grundlegend modernisiert, um aktuellen Anforderungen zu genügen.
Neben den Sicherheitsaspekten werden die Gebäude für moderne akademische Bedürfnisse umgestaltet. Es entstehen neue Lernräume, während die Hochschulambulanz der Universität in eine zentrale Lage verlegt wird. Die neuen Räumlichkeiten der Ambulanz umfassen Therapiezimmer, psychologische Labore sowie separate Wartebereiche für Erwachsene und Kinder.
Die Modernisierungsmaßnahmen sind Teil einer umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie. Durch die Sanierung der veralteten Infrastruktur strebt die Universität eine Verringerung der Umweltbelastung an – bei gleichzeitig verbesserten Bedingungen für Studierende, Lehrkräfte und Forscher:innen.
Die Investition stellt einen wichtigen Schritt dar, um den Campus der Universität Bremen zukunftsfähig zu machen. Nach Abschluss der Arbeiten werden sichere, effizientere und klimafreundlichere Räumlichkeiten für Lehre und Forschung zur Verfügung stehen. Der stufenweise Ansatz soll sicherstellen, dass der Lehr- und Forschungsbetrieb während der Bauarbeiten in den kommenden Jahren möglichst wenig beeinträchtigt wird.






