26 March 2026, 12:18

Brutaler Überfall im Mühlheimer Bürgerpark: Jugendliche schießen mit Reizstoffpistole auf 15-Jährigen

Plakat für "Die große Zugüberfall" zeigt eine Gruppe von Menschen, einer hält eine Waffe, ein Fenster und eine Wand im Hintergrund und Text oben und unten.

Brutaler Überfall im Mühlheimer Bürgerpark: Jugendliche schießen mit Reizstoffpistole auf 15-Jährigen

Gewalttat im Mühlheimer Bürgerpark: Zwei Jugendliche greifen 15-Jährigen mit Reizstoffpistole an

Eine brutale Auseinandersetzung im Bürgerpark von Mühlheim am Main hat am Mittwochabend zu Ermittlungen der Polizei geführt. Zwei junge Männer, 18 und 20 Jahre alt, sollen einen 15-jährigen Jungen angegriffen und ihm mit einer Gaswaffe ins Gesicht geschossen haben, bevor sie flüchteten. Die Tatverdächtigen wurden schnell identifiziert; einer von ihnen hat sich inzwischen der Polizei gestellt.

Der Vorfall ereignete sich gegen 18:30 Uhr am 25. März 2026, als der 15-Jährige von den beiden Angreifern attackiert wurde. Während des Handgemenges feuerte einer der Täter mit einer Pfefferspray-Pistole auf das Gesicht des Opfers. Der Junge floh in ein nahegelegenes Jugendzentrum, um sich die Augen auszuwaschen, und ließ dabei seine Sporttasche zurück.

Als er an den Tatort zurückkehrte, war seine Tasche verschwunden – die Täter hatten sie an sich genommen. Anschließend entkamen sie mit einem nicht versicherten Moped, das von dem 20-Jährigen gesteuert wurde, der über keinen gültigen Führerschein verfügte. Der Verletzte erhielt ambulante medizinische Behandlung.

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Bei einer späteren Durchsuchung der Wohnung des 20-Jährigen beschlagnahmte die Polizei eine Signalpistole. Der Beschuldigte stellte sich freiwillig auf dem Revier vor, um an einer Gegenüberstellung teilzunehmen. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass weitere Zeugen vernommen wurden.

Die Sporttasche des 15-Jährigen konnte später sichergestellt und an ihn zurückgegeben werden. Die Ermittler stufen den Fall nun als Raub in Verbindung mit schwerer Körperverletzung ein.

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich zu melden.

Die beiden Tatverdächtigen bleiben weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Während der 20-Jährige mit den Behörden kooperiert, wird die beschlagnahmte Waffe als Beweisstück in die weiteren Untersuchungen einbezogen. Die Polizei sucht weiterhin nach zusätzlichen Informationen von möglichen Augenzeugen.

Quelle