30 March 2026, 10:18

Bürgermeister Krützen diskutiert Wärmewende im rheinischen Braunkohlerevier

Tortendiagramm, das den globalen erneuerbaren Energieverbrauch im Jahr 2008 zeigt, unterteilt in Abschnitte für fossile Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Warmwasserheizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe.

Bürgermeister Krützen diskutiert Wärmewende im rheinischen Braunkohlerevier

Bürgermeister Klaus Krützen nahm im vergangenen Monat an einer regionalen Wärmekonferenz im rheinischen Braunkohlerevier teil. Die Veranstaltung fand am 27. und 28. Januar 2026 in Mönchengladbach statt und widmete sich der Zukunft der Wärmeversorgung und der städtischen Transformation. Im Mittelpunkt standen lokale Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung sowie wirtschaftliche Chancen, die sich aus dem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ergeben.

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Die Konferenz betonte die zentrale Rolle von Städten und Gemeinden bei der Gestaltung der Wärmeeinwende. Krützen unterstrich, dass lokale Entscheidungen über den Erfolg entscheiden würden, und verwies auf neues wirtschaftliches Potenzial im Bereich der nachhaltigen Energien. Zudem erörterte er Möglichkeiten, Abwärme effizienter zu nutzen und Industriezweige anzuziehen, die auf günstigen, grünen Strom angewiesen sind.

Ein Schwerpunkt der Gespräche war das Gelände des Kraftwerks Frimmersdorf, wo es um die Nachnutzung ehemaliger Kohleinfrastrukturen ging. Ein weiteres zentrales Thema war die neu gegründete NEW Smart Grevenbroich GmbH, ein Unternehmen, das klimafreundliche Wärme für Haushalte, Betriebe und Fabriken in Grevenbroich liefern soll. Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines sicheren und nachhaltigen Versorgungssystems für die Region.

Konkrete Details zu Projekten oder Partnerschaften des Unternehmens liegen bisher nicht vor. Seit der Gründung 2026 gibt es noch keine öffentlichen Informationen zu Pilotvorhaben oder Kooperationen mit lokalen Energieversorgern.

Die Konferenz machte deutlich, wie wichtig lokale Initiativen für die Energiewende sind. Krützens Aussagen und die Diskussionen über die Zukunft Frimmersdorfs deuten auf anhaltende Veränderungen in der Industrie-Landschaft des Rheinlands hin. Die Pläne der NEW Smart Grevenbroich GmbH könnten dabei eine Schlüsselrolle spielen – doch auf konkrete Schritte wartet man noch.

Quelle