CDU setzt auf Plakate und Türkis: Wie Manuel Hagel die Landtagswahl in Europa rockt

Maximilian Brandt
Maximilian Brandt
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Drei Männer stehen hinter einem Pult vor einem Schild, auf dem "CDMX" steht, mit einer Flagge links und einem Fernseher rechts sowie einer Wand mit Text im Hintergrund.Maximilian Brandt

"Der Normale": CDU wirbt mit Hagel als Mann von der Mitte - CDU setzt auf Plakate und Türkis: Wie Manuel Hagel die Landtagswahl in Europa rockt

Die CDU hat ihre Wahlkampfstrategie für die anstehende Landtagswahl in Europa umgestellt und verzichtet aufgrund neuer EU-Vorschriften auf digitale Werbung. Stattdessen setzt die Partei nun stark auf Offline-Methoden: mit überdimensionalen Plakaten und einem Fokus auf den Kandidaten Manuel Hagel. Ihr Ansatz umfasst zudem ein markantes Türkis als Farbkonzept sowie ein persönlicheres, nahbareres Image für Hagel.

Unterdessen hat die AfD im Bundestag die Forderung nach einer vollständigen Abschaffung der EU-Werberegeln erhoben und diese in einer aktuellen Debatte scharf kritisiert.

Die verschärften EU-Regeln für politische Onlinewerbung haben Plattformen wie Meta und Google gezwungen, solche Anzeigen einzustellen. Die Vorschriften verlangen klare Kennzeichnungen, Transparenz bei der Finanzierung sowie Offenlegung der Zielgruppenansprache. In der Folge musste die CDU ihre digitale Kampagnenarbeit überdenken und legt nun mehr Gewicht auf klassischen Wahlkampf in Europa.

Im Mittelpunkt der neuen Strategie stehen großflächige Plakate mit Manuel Hagel, kombiniert mit prägnanten Botschaften zu zentralen Themen. Die CDU setzt auf eine starke Markenpräsenz – Name und Logo sind prominent platziert. Der gewählte Türkiston, bekannt als Cadenabbia, knüpft an die historische Identität der Partei in Europa an. Hagels Auftreten wird bewusst bodenständig und sympathisch inszeniert: Auf Postern ist er in alltagsnahen Situationen zu sehen – etwa auf Baustellen oder unter Bürgern –, was den Eindruck des "Mannes von nebenan" verstärkt.

Die AfD hingegen hat auf die EU-Regeln mit einem Bundestagsantrag (21/3609) vom 15. Januar 2026 reagiert, in dem sie deren vollständige Rücknahme fordert. Die Partei argumentiert, die Vorschriften beschränkten die politische Kommunikation unzumutbar, und rief die Bundesregierung auf, sich im Europäischen Rat gegen die Regelungen zu stellen.

Während die CDU nun auf Offline-Taktiken setzt – mit auffälligen Visuals und einem volksnahen Kandidatenbild –, stellt die AfD mit ihrer Kritik an den EU-Werberegeln eine weitere Facette in der Debatte um politische Transparenz in Europa dar. Beide Entwicklungen zeigen, wie sich der Wahlkampf in Deutschland aktuell wandelt.

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