03 April 2026, 00:21

Charlene White verteidigt Meghan – und spricht über ihren eigenen Schmerz

Eine Gruppe von Menschen aus der englischen Königsfamilie im Jahr 1787, die auf einer Treppe stehen und sitzen, mit Vorhängen im Hintergrund, begleitet von Text am unteren Rand.

Charlene White verteidigt Meghan – und spricht über ihren eigenen Schmerz

Charlene White, die Moderatorin der Sendung Loose Women und ITV-Präsentatorin, hat sich öffentlich für Meghan, die Herzogin von Sussex, eingesetzt. Bei den British Diversity Awards in London kritisierte sie die öffentliche Gewohnheit, die Herzogin systematisch herabzuwürdigen – ein Verhalten, das sie als grausamen "Sport" bezeichnete. Whites eigene Erfahrungen mit harter Kritik, darunter die Kontroverse um ihre Poppy-Entscheidung 2015, prägen ihre Haltung.

Die Moderatorin sprach auch über ihre persönlichen Kämpfe, darunter eine Auszeit wegen emotionaler Erschöpfung und den Verlust ihres Vaters durch Suizid.

Ihre Unterstützung für Meghan folgt auf ein offenes Interview der Herzogin mit Tom Bradby im Jahr 2019, in dem diese über ihre Schwierigkeiten im Rampenlicht berichtete. White bezeichnete es als unverständlich, dass Menschen starke Meinungen über Meghan bilden, ohne sie überhaupt zu kennen. Sie betonte, wie wichtig es sei, solche Themen zu diskutieren – ohne dabei auf Klicks oder Skandale aus zu sein.

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Ihre eigene Karriere war von intensiver öffentlicher Beobachtung geprägt. 2015 löste das Tragen einer Mohnblume in Loose Women Debatten über Neutralität aus; später sprach die Medienaufsicht Ofcom sie von Vorwürfen frei. Mit der Zeit ebbte die Kontroverse ab, und in den 2020er-Jahren etablierte sie sich als respektierte Persönlichkeit in Formaten wie Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!. Dennoch bleibt sie Kritik ausgesetzt, zuletzt gab es sogar Forderungen nach ihrer Entlassung.

Hinter den Kulissen kämpft White mit tiefgreifenden persönlichen Herausforderungen. Der Suizid ihres Vaters hinterließ Spuren, und erst kürzlich nahm sie sich eine Auszeit, nachdem sie jahrelang ihre Gefühle verdrängt hatte. Sie musste Resilienz entwickeln, um mit der unerbittlichen Kritik umzugehen.

Bei den British Diversity Awards im JW Marriott Grosvenor House London unterstrich sie die Notwendigkeit von Empathie. Ihre Worte spiegelten sowohl ihre professionelle Haltung als auch ihren eigenen Weg durch Trauer und öffentlichen Druck wider.

Whites Äußerungen lenken den Fokus auf den Umgang mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens – geprägt von ihren eigenen Kämpfen mit Kritik und Verlust. Ihr Appell für fairere Diskussionen über Meghan fällt in eine Phase, in der sie selbst ihre Karriere und persönliche Heilung vorantreibt. Die Offenheit der Moderatorin über ihre Schwierigkeiten verleiht ihrer Verteidigung der Herzogin zusätzliches Gewicht.

Quelle