Defektes Panikschloss stoppt Training im Kölner Turnverein seit Wochen
Jakob BraunDefektes Panikschloss stoppt Training im Kölner Turnverein seit Wochen
Defekter Notausgangsverschluss legt Training im Kölner Turnverein lahm
Ein defekter Verschluss an der Notausgangstür hat den Trainingsbetrieb für rund 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 wochenlang unterbrochen. Seit über drei Wochen haben die Sportlerinnen und Sportler keinen Zugang zur Sporthalle an der GGS Poller Hauptstraße. Das in den 1970er-Jahren erbaute Gebäude dient dem Verein seit mehr als 50 Jahren als Heimat – hier werden Disziplinen von Turnen bis Handball ausgeübt.
Auslöser der Misere war ein defektes Panikschloss an der Notausgangstür. Die Stadt Köln beauftragte zunächst eine Reparatur, stellte jedoch fest, dass das Schloss nicht mehr zu retten war. Ein provisorischer Ersatz wurde eingebaut, der die Tür zwar öffnen und schließen ließ, von Vereinsvertretern jedoch als sicherheitstechnisch bedenklich für den Ernstfall eingestuft wurde.
Die Vereinsvorsitzende Ute Ahn lehnte es ab, die Tür während der Trainingseinheiten offen zu lassen – aus Sorge vor Sicherheitsrisiken. Da eine schnelle Lösung aussichtslos erschien, wurde ein komplett neues Schloss bestellt. Doch Lieferengpässe verzögerten die Auslieferung. Nun wird das Ersatzteil in dieser Woche erwartet; unmittelbar nach Eintreffen soll es eingebaut werden.
Die Sporthalle, ein langjähriges Zentrum des Kölner TV Poll 1904, wurde 1972 als multifunktionale Anlage errichtet. Ihre Schließung trifft die Mitglieder hart: Seit dem Defekt ruht das Training für Handball, Turnen und weitere Aktivitäten. Mit dem Einbau des neuen Verschlusses sollte der Zugang für die 300 Athletinnen und Athleten des Vereins wiederhergestellt werden. Bis dahin bleibt der Trainingsbetrieb aus Sicherheitsgründen weiterhin ausgesetzt.






