27 June 2026, 02:25

Deutschlands Sieg gegen die Elfenbeinküste wird von Rassismus-Debatte überschattet

Bastian Schweinsteiger betont, dass seine Aussagen über die Spielweise der Elfenbeinküste bei der WM nicht personenbezogen waren

Deutschlands Sieg gegen die Elfenbeinküste wird von Rassismus-Debatte überschattet

Deutschland sicherte sich mit einem 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste den Erfolg in ihrem Gruppenspiel. Das Spiel folgte auf Äußerungen von Bastian Schweinsteiger über den Spielstil des gegnerischen Teams, die für Kontroversen sorgten. Ivorküsten-Trainer Emerse Faé kritisierte die Bemerkungen später als rassistisch.

Vor dem Spiel hatte Schweinsteiger den Ansatz der Elfenbeinküste als „etwas afrikanischen Fußball, etwas unorthodox, etwas wild, vielleicht auch nicht so stark von Taktik geprägt“ und unberechenbar beschrieben. Später präzisierte er, seine Aussagen hätten sich rein auf Fußballtaktiken bezogen, nicht auf Einzelpersonen, und er habe niemanden verletzen wollen.

ARD-Sportdirektor Axel Balkausky unterstützte Schweinsteiger und betonte, die Kommentare seien ausschließlich taktischer Natur gewesen. Einige Beobachter warfen den Worten jedoch vor, rassistische Klischees zu bedienen. Auf Nachfrage zeigte sich Jürgen Klopp überrascht und verzichtete auf eine weitere Stellungnahme.

Unter Trainer Emerse Faé hatte die Elfenbeinküste bereits Geschichte geschrieben, indem sie Curaçao mit 2:0 besiegte. Dieser Sieg sicherte dem Team erstmals den Einzug in die K.-o.-Phase einer Weltmeisterschaft.

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Das Spiel endete mit einem 2:1 für Deutschland. Schweinsteigers Äußerungen lösten gemischte Reaktionen aus – manche sahen darin taktische Analysen, andere hielten sie für unangemessen. Der Einzug der Elfenbeinküste in die nächste Runde markierte einen bedeutenden Erfolg für die Mannschaft.

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