03 April 2026, 00:54

Die Linke kämpft mit radikalen Forderungen um Einzug in Stuttgarts Landtag 2026

Ein deutscher Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa, mit Text, der Informationen über die Partei enthält.

Die Linke kämpft mit radikalen Forderungen um Einzug in Stuttgarts Landtag 2026

Die Linke, Deutschlands linksradikale Partei, wirbt vor den Landtagswahlen 2026 in Baden-Württemberg mit weitreichenden Forderungen

Die Linke, die 2007 aus dem Zusammenschluss der PDS und der WASG hervorging, setzt sich für eine Umverteilung von Vermögen, den Ausbau sozialer Leistungen und die Stärkung von Arbeitnehmerrechten ein. Einige ihrer innerparteilichen Strömungen stehen jedoch wegen Extremismusverdachts unter Beobachtung der Verfassungsschutzbehörden.

Die Wurzeln der Partei reichen bis ins Jahr 2007 zurück, als sich die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) und die Arbeit & Soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WASG) vereinten. Seitdem tritt Die Linke bei jeder Landtagswahl in Baden-Württemberg an, konnte aber seit 2011 nie den Einzug in den Stuttgarter Landtag schaffen. Bei der Bundestagswahl 2021 erreichte sie im Land 6,8 Prozent der Stimmen und stellt nun 64 Abgeordnete im Bundestag – fast doppelt so viele wie zuvor.

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Im Mittelpunkt des Parteiprogramms stehen wirtschaftliche und soziale Reformen. Die Linke fordert die Abschaffung der Schuldenbremse des Landes sowie die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer. Im Wohnungsbereich schlägt sie eine Mietpreisbremse, die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne und den Bau von 20.000 neuen Sozialwohnungen pro Jahr vor. Zudem unterstützt sie Gewerkschaften in ihren Forderungen nach kürzeren Arbeitszeiten und stärkeren Tarifverhandlungsrechten.

Über die Wirtschaftspolitik hinaus setzt sich Die Linke für mehr demokratische Teilhabe ein. Sie will ein Paritätsgesetz durchsetzen, das eine gleichberechtigte Vertretung von Frauen im Landtag garantiert. Das Wahlrecht soll auf alle Einwohner ab 16 Jahren ausgeweitet werden, die mindestens fünf Jahre in Baden-Württemberg leben. Bildung, so die Partei, müsse für alle kostenfrei und unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Identität zugänglich bleiben.

Doch die Partei sieht sich auch mit Kritik konfrontiert: Einige ihrer Untergruppen werden vom baden-württembergischen Verfassungsschutz wegen Verdachts auf linksextremistische Bestrebungen beobachtet.

Für die Wahl 2026 wirbt Die Linke mit Forderungen nach Vermögensumverteilung, Wohnungsreformen und erweiterten Arbeitnehmerrechten. Während sie strukturelle Veränderungen vorantreibt, bleibt sie mit der anhaltenden Beobachtung innerparteilicher Kreise konfrontiert. Bisher gelang ihr der Durchbruch auf Landesebene in Baden-Württemberg nicht – ihre Erfolge beschränken sich auf die Bundespolitik.

AKTUALISIERUNG

Key Groups Under Watch in Baden-Württemberg

The Verfassungsschutz in Baden-Württemberg is monitoring specific left-wing factions within Die Linke. These include:

  • Antikapitalistische Linke (AKL), active in anti-fascist campaigns and anti-gentrification protests.
  • Kommunistische Plattform (KPF), a 1,200-member group described as openly communist within the party.
  • Linksjugend ['solid], the youth wing focused on anti-capitalist struggles and climate activism. These factions remain under scrutiny for their extremist leanings and influence on party policies.