Fahrer mit gefälschtem Führerschein und ungesichertem Kind auf der A8 angeklagt
Jakob BraunFahrer mit gefälschtem Führerschein und ungesichertem Kind auf der A8 angeklagt
Ein 22-jähriger Autofahrer wurde nach einem Polizeieinsatz auf der A8 bei Unterhaching im Landkreis München angeklagt, nachdem Beamte bei einer Verkehrskontrolle einen vierjährigen Jungen ungesichert auf seinem Schoß sitzend vorfanden. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrer einen gefälschten Führerschein bei sich trug.
Die Polizei hatte den Wagen gestoppt, nachdem sie beobachtet hatte, wie das Kind versuchte, mit einem Feuerzeug eine Zigarette anzuzünden, während es auf dem Schoß des Fahrers saß. Obwohl im Fahrzeug ein Kindersitz vorhanden war, lag dieser unbenutzt im Kofferraum.
Der Fahrer, der über keinen gültigen Führerschein verfügte, präsentierte den Beamten ein gefälschtes Dokument. Die Behörden leiteten daraufhin ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Führerschein und unterlassener Sicherung des Kindes ein. Zudem wurde das Jugendamt über den Vorfall informiert.
Dem Fahrer drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Verkehrsverstößen. Das Jugendamt wird sich um das Wohl des Kindes kümmern. Die Ermittlungen der örtlichen Behörden dauern an.






