06 April 2026, 18:17

Feiertags-Streichung in Deutschland scheitert an massiver Ablehnung der Bevölkerung

Eine große Gruppe von Menschen steht vor einem Gebäude, einige halten Schilder und tragen Helme, mit einem Pfahl und einer Tafel im Vordergrund und einem Baum im Hintergrund, was auf eine Demonstration hindeutet.

Feiertags-Streichung in Deutschland scheitert an massiver Ablehnung der Bevölkerung

Vorschlag zur Abschaffung eines Feiertags in Deutschland stößt auf breite Ablehnung

Die Debatte begann innerhalb der Bundesregierung, als Beamte nach Wegen suchten, die Arbeitszeit zu erhöhen. Einer der Vorschläge sah vor, einen gesetzlichen Feiertag zu streichen – eine schnelle Lösung, um die Produktivität zu steigern. Kritiker hingegen argumentieren, dass ein solcher Schritt die tiefer liegenden wirtschaftlichen Probleme nicht lösen würde.

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergab, dass nur 21 Prozent der Deutschen den Vorschlag befürworten, während 76 Prozent ihn ablehnen. Besonders stark ist die Opposition bei Erwerbstätigen: 82 Prozent lehnen die Idee ab. Selbst unter den Anhängern der Unionsparteien CDU/CSU – der Gruppe, die der Änderung am aufgeschlossensten gegenübersteht – unterstützen nur 31 Prozent den Plan.

Regionale Unterschiede sind kaum erkennbar: Sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland stößt der Vorschlag auf ähnliche Ablehnung. Die stärkste Gegenwehr kommt von Wählern der Linken (85 Prozent dagegen) und der AfD (87 Prozent dagegen). Zudem besteht die Sorge, dass eine Umsetzung des Vorhabens zu öffentlichem Unmut führen könnte.

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Angesichts der breiten Ablehnung in allen Bevölkerungsgruppen und politischen Lagern steht der Vorschlag vor einer schweren Hürde. Da die Mehrheit der Deutschen die Idee zurückweist, würde jeder Versuch, einen Feiertag abzuschaffen, vermutlich auf massiven Widerstand stoßen. Die Regierung sieht sich nun vor der Herausforderung, wirtschaftliche Ziele mit der öffentlichen Stimmung in Einklang zu bringen.

Quelle