03 April 2026, 00:21

Frimmersdorf und Neurath planen lebendige Ortskerne mit Bürgerbeteiligung

Öffentlicher Markt mit Menschen vor einem Geschäftshaus, Text auf dem Gebäude und Himmel darüber

Frimmersdorf und Neurath planen lebendige Ortskerne mit Bürgerbeteiligung

Projekt "Kraftwerksdörfer": Pläne für die Aufwertung von Frimmersdorf und Neurath nehmen Gestalt an

Die Initiative "Kraftwerksdörfer" schreitet mit ihren Plänen voran, zentrale Bereiche in Frimmersdorf und Neurath neu zu beleben. Im frühen Jahr 2026 findet eine dritte Dorfkonferenz statt, auf der Anwohnerinnen und Anwohner Feedback zu den Entwurfsvorschlägen geben können. Ziel des Projekts ist es, praktische Bedürfnisse, ästhetische Ansprüche und das Gemeinschaftsleben in beiden Ortskernen in Einklang zu bringen.

Die Planungsarbeiten haben bereits begonnen: Das Aachener Büro MWM wurde beauftragt, detaillierte Konzepte für zwei zentrale Flächen zu entwickeln – den Kirchplatz in Frimmersdorf und den Peter-Kauertz-Platz in Neurath. Bevor die Entwürfe konkretisiert werden, läuft derzeit eine umfassende Bestandsaufnahme der Standorte. Dazu gehören geotechnische Untersuchungen, Bodenprobenentnahmen sowie Laboranalysen zu Korngröße, Dichte und Scherfestigkeit. Weitere Erhebungen wie Erkundungsbohrungen, geophysikalische Messungen und vertiefte bodenmechanische Tests sind für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen.

Auf der dritten Dorfkonferenz am 6. Februar 2026 werden Gestaltungsvarianten für beide Plätze präsentiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dort die Möglichkeit, die Vorschläge zu diskutieren – ihr Input fließt direkt in die überarbeiteten Entwurfspläne ein. Diese bilden anschließend die Grundlage für einen Förderantrag, der im März 2026 eingereicht werden soll.

Da die Bewilligung der notwendigen Mittel voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen wird, ist mit einem Baubeginn frühestens Ende 2027 zu rechnen. Während des gesamten Prozesses bleiben der Austausch zwischen Planern, lokalen Behörden und Bürgerinnen und Bürgern entscheidend für den Erfolg des Vorhabens. Die Bestandsanalyse berücksichtigt zudem bestehende Gegebenheiten wie denkmalgeschützte Gebäude, Entwässerungsinfrastruktur und Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.

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Das Projekt strebt an, funktionale und attraktive öffentliche Räume zu schaffen, die den Bedürfnissen beider Dörfer gerecht werden. Sobald die Finanzierung gesichert ist, sollen die Bauarbeiten voraussichtlich Ende 2027 starten. Die finalen Entwürfe werden sowohl technische Anforderungen als auch die in den kommenden Monaten gesammelten Anregungen der Bevölkerung widerspiegeln.

Quelle