Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus
Paul MeyerFußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach: Fußballturnier setzt Zeichen für Vielfalt und Respekt
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach gingen mit einem besonderen Fußballturnier zu Ende. Unter dem Motto "Kick gegen Rassismus" trafen sich Spieler:innen unterschiedlicher Herkunft, um Gemeinschaft und gegenseitigen Respekt zu fördern. Statt Pokale erhielten die Mannschaften Banner, die das Engagement der Stadt gegen Diskriminierung symbolisierten.
Neun Teams mit Spieler:innen verschiedener Nationalitäten, Hautfarben und Religionen traten beim Turnier an. In über 36 Partien – allesamt ohne Schiedsrichter:innen – stand der faire Umgang miteinander im Mittelpunkt. Veranstaltet wurde die Aktion vom Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz.
Den Sieg sicherte sich der IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch im Vordergrund stand nicht der sportliche Erfolg, sondern die gemeinsame Haltung. Jede Mannschaft erhielt ein symbolträchtiges Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Das Turnier war Teil einer breiter angelegten Kampagne mit über 30 Veranstaltungen in der Stadt während der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Bundesweit fanden ähnliche Initiativen statt, darunter Sportveranstaltungen im Märkischen Kreis, im Landkreis Groß-Gerau sowie ein bundesweiter "Aktionstag Sport gegen Rassismus" am 28. März 2026. Ziel der Kampagne war es, Vielfalt, Respekt und Chancengleichheit in der Gesellschaft zu stärken.
Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier zeigte, wie Sport Brücken bauen und Integration fördern kann. Statt Medaillen nahmen die Teams Banner mit – eine klare Botschaft: Solidarität ist wichtiger als Wettbewerb. Die Veranstaltung war eine von vielen in ganz Deutschland während der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026, die alle auf eine gerechtere Gesellschaft hinarbeiten.






