24 April 2026, 22:14

Gefährliche Chemikalien auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt und gesperrt

Ein Lkw vor einem Gebäude mit einer "Gefahr wegen offener Baustelle"-Tafel, Bäume und Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Gefährliche Chemikalien auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt und gesperrt

Ein Lkw mit gefährlichen Chemikalien wurde auf der Autobahn A2 in der Nähe von Vlotho gestoppt, nachdem Autofahrer Bedenken wegen des Zustands des Fahrzeugs geäußert hatten. Der von einem 52-jährigen Mann aus Belarus gesteuerte Lastwagen verfügte weder über funktionierende Rückleuchten noch über das vorgeschriebene Warntafel für die gefährliche Ladung.

Autofahrer hatten die Polizei auf den Lkw aufmerksam gemacht, der in Richtung Hannover unterwegs war und nur mit blinkenden Fahrtrichtungsanzeigern fuhr. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford stoppte das Fahrzeug und leitete es an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn.

Der Lkw transportierte in seinem Auflieger Natriumfluorid, einen gefährlichen Stoff. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass eines der Fässer nicht vorschriftsmäßig gesichert war – die Palette war beschädigt, und das Fass selbst wies Dellen auf. Die Behörden sperrten aus Vorsorge sofort einen Radius von 50 Metern um das Fahrzeug ab.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Feuerwehrkräfte untersuchten das beschädigte Fass und begannen, dessen Inhalt in einen sicheren Auffangbehälter umzufüllen. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter wurden von der Feuerwehr dekontaminiert. Der Lkw wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und durfte seine Fahrt nicht fortsetzen.

Die Ermittler bestätigten mindestens vier Verstöße gegen die Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter während des Vorfalls. Der Lastwagen bleibt bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten immobilisiert. Dem Fahrer drohen Strafen wegen mehrerer Verstöße, darunter unzureichende Ladungssicherung und fehlende Sicherheitskennzeichnungen. Die Rettungskräfte sorgen dafür, dass der gefährliche Stoff sicher behandelt wird, bevor das Gebiet vollständig geräumt wird.

Quelle