"Hütten für Halle": Geschützte Treffpunkte für Jugendliche aus Betonrohren
Paul Meyer"Hütten für Halle": Geschützte Treffpunkte für Jugendliche aus Betonrohren
Eine neue Crowdfunding-Kampagne in Halle will geschützte Freiräume für Jugendliche schaffen
Unter dem Namen "Hütten für Halle" startet ein Projekt, das überdachte Sitzröhren aus recycelten Betonrohren als Treffpunkte für junge Menschen errichten will. Die Initiative benötigt 3.000 Euro, um die Kosten zu decken und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern.
Die Bürgerstiftung Halle hat die Aktion ins Leben gerufen, um kostenlose, wetterfeste Rückzugsorte für Jugendliche und Erwachsene zu schaffen – ganz ohne Eintrittsgelder oder Konsumzwang. Der erste Pilotstandort entsteht in der Nähe des Thüringer Bahnhofs.
Die sogenannten "Sitzröhren" bestehen aus wiederverwerteten Abflussrohren und werden mit Holzsitzbänken und Tischen ausgestattet. Die Spendengelder fließen in Transport, Montage und die Innenausstattung.
Zusätzliche Mittel sollen die Nachhaltigkeit des Projekts fördern: Geplant ist unter anderem die Begrünung der Röhren mit Sukkulenten-Dächern. Die Organisatoren betonen, dass jeder Euro die Langlebigkeit und das Erscheinungsbild der Anlage verbessert.
Bei Erfolg bietet die Kampagne Jugendlichen einen festen Ort zum Treffen – ohne andere zu stören. Auch die Nachbarschaft profitiert von dem Vorhaben. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann sich auf der Crowdfunding-Seite am 3.000-Euro-Ziel beteiligen.






