Junge Fotograf:innen zeigen ihr "Zuhause" in Geisaer Ausstellung mit internationalem Flair
Maximilian BrandtJunge Fotograf:innen zeigen ihr "Zuhause" in Geisaer Ausstellung mit internationalem Flair
Neue Fotoausstellung in Geisa: Junge Talente präsentieren ihre Sicht auf „Zuhause“
Im kommenden Frühjahr eröffnet in Geisa eine neue Fotoausstellung, die Werke junger Talente aus aller Welt zeigt. Die Schau bildet den Höhepunkt des ersten Athanasius-Kircher-Fotowettbewerbs, der im vergangenen Herbst vom örtlichen Förderverein für Kunst, Kultur und Wissenschaft ins Leben gerufen wurde. Über 200 Einsendungen gingen von Teilnehmenden im Alter von 10 bis 21 Jahren ein – darunter Beiträge aus der Rhön-Region sowie von Partnerschulen in Dubai und Peking.
Unter dem Motto „Unser Zuhause – durch meine Augen“ waren junge Fotograf:innen aufgerufen, sich kreativ mit der Frage auseinanderzusetzen, was „Heimat“ heute bedeutet. Die Organisator:innen ermutigten zu einer freien Interpretation, um persönliche und künstlerische Perspektiven einzufangen. Frank Hausdörfer, der international renommierte Fotograf und Leiter des Wettbewerbs, betonte die Verbindung zu Athanasius Kircher, einem Universalgelehrten des 17. Jahrhunderts, der für seine grenzenlose Neugier bekannt war.
Eine Jury mit Mitgliedern der Deutschen Fotografischen Akademie sichtete die Einsendungen am 22. April 2026 und bewertete die Arbeiten in zwei Altersgruppen, bevor die Siegerbilder ausgewählt wurden. Diese werden ab dem 9. Mai 2026 in der Geisaer Kunstgalerie zu sehen sein – neben Werken berühmter Künstler wie Dalí, Chagall und Münter.
Die Ausstellung läuft bis Ende August 2026 und verspricht ein vielseitiges Panorama: von unterschiedlichen Blickwinkeln über kreative Ideen bis hin zu authentischen Stimmen junger Menschen. Die feierliche Eröffnung mit Preisverleihung findet am 9. Mai um 14:00 Uhr in der Anneliese-Deschauer-Galerie statt – bei Kaffee und Kuchen.
Die prämierten Fotografien bleiben fast vier Monate lang ausgestellt. Das Projekt will die Visionen junger Menschen in den Vordergrund rücken und ihre Werke mit etablierten Kunstgrößen verknüpfen. Angesichts des Erfolgs könnte der Wettbewerb künftig zu einem festen Bestandteil des Geisaer Kulturkalenders werden.






