10 May 2026, 10:14

Mainz baut neue 220-Meter-Leitung unter dem Rhein mit innovativer Bohrtechnik

Schwarz-weißes Foto einer Grube mit einem Rohr, das an der Seite entlangläuft.

Mainz baut neue 220-Meter-Leitung unter dem Rhein mit innovativer Bohrtechnik

Mainz beginnt im Mai mit Bau einer neuen 220-Meter-Leitung unter dem Rhein

Im Mai starten in Mainz die Arbeiten an einer neuen 220 Meter langen Pipeline unter dem Rhein. Das vom Wirtschaftsbetrieb Mainz geleitete Projekt soll einen beschädigten Abschnitt des bestehenden Systems ersetzen. Erstmals setzt die Stadt dabei auf Horizontal-Spülbohrtechnik, um die Leitung zu verlegen, ohne den Hafenbetrieb zu beeinträchtigen.

Die aktuelle Pipeline weist Teilschäden auf und ist bisher nur provisorisch instand gesetzt worden. Als Lösung wird eine neue Versorgungs- und Entsorgungsleitung das Gebiet Ingelheimer Aue in der Nähe der Gassnerallee mit dem Kanalsystem am Mombacher Kreisel verbinden.

Der Baubeginn ist für den 11. Mai vorgesehen. Zunächst wird ein Pilotbohrloch erstellt, das anschließend aufgeweitet wird. Durch den erweiterten Kanal zieht man dann ein Schutzrohr, in dem die eigentliche Leitung liegt. Dieses Hülsenrohr schützt die 71 Zentimeter dicke Pipeline und ermöglicht künftige Wartungsarbeiten, ohne das Hafenbecken zu stören.

Die Leitung wird bis zu zehn Meter unter dem Flussbett verlegt. Die Fertigstellung ist bis Ende August 2026 geplant.

Nach Abschluss des Projekts wird die neue Pipeline die Zuverlässigkeit des Mainzer Kanalsystems erhöhen. Dank des Schutzrohres lassen sich künftige Reparaturen und Austauscharbeiten einfacher durchführen. Für den Wirtschaftsbetrieb Mainz markiert das Vorhaben die erste Anwendung der Horizontal-Spülbohrtechnik.

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