25 March 2026, 02:14

Merz blockt Steuererhöhungen – und setzt auf massive Entlastungen für Bürger und Wirtschaft

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, mit der Aufschrift "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für die Reichen und große Unternehmen."

Merz blockt Steuererhöhungen – und setzt auf massive Entlastungen für Bürger und Wirtschaft

Bundeskanzler Friedrich Merz hat klargestellt, dass Steuererhöhungen nicht zur Debatte stehen. Stattdessen konzentriert sich die Regierung nun auf konkrete Entlastungsmaßnahmen für Unternehmen und Arbeitnehmer. In den letzten Monaten hat sich die Politik hin zu gezielten Steuersenkungen und finanzieller Unterstützung gewandt – als Teil des wirtschaftspolitischen Plans der Koalition.

Innerhalb der vergangenen sechs Monate hat die Regierung mehrere Steuerentlastungen auf den Weg gebracht. Ab Januar 2026 steigt die Pendlerpauschale auf 38 Cent pro Kilometer. Der Mehrwertsteuersatz für Restaurantbesuche wird dauerhaft auf 7 Prozent gesenkt. Unternehmen profitieren zudem von einer degressiven Abschreibung von 30 Prozent auf Investitionen in Ausrüstungen zwischen Juli 2025 und 2028. Für 2028 sind Unternehmenssteuersenkungen vorgesehen, ergänzt durch eine jährliche Entlastung bei den Energiekosten in Höhe von über 10 Milliarden Euro ab 2026. Diese Schritte entsprechen den früheren Zusagen der Koalition zu Steuererleichterungen, Investitionsanreizen und Infrastrukturförderung über einen 500-Milliarden-Sonderfonds.

Merz betonte, dass Änderungen in der Steuerpolitik auf Entlastung und nicht auf zusätzliche Belastungen abzielen müssen. Er zeigt sich offen für die Vorschläge des Finanzministers zu Anpassungen bei der Einkommensteuer für bestimmte Einkommensgruppen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass auch Sozialabgaben noch angepasst werden könnten, um diese Gruppen zu unterstützen. Mit fast der Hälfte der Legislaturperiode hinter sich warnte er, dass der Reformeifer in der zweiten Hälfte oft nachlässt.

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Die entscheidenden Weichenstellungen für die Steuerpläne der Koalition werden zwischen Ostern und der Sommerpause erwartet. Merz räumte ein, dass die Zeit knapp wird, bestand aber darauf, dass noch substanzielle Änderungen möglich seien.

Die Steuerpolitik der Regierung bewegt sich damit hin zu gezielten Entlastungen statt zu neuen Abgaben. In den kommenden Jahren werden Unternehmen und Arbeitnehmer von Senkungen bei der Mehrwertsteuer, den Pendlerkosten und den Unternehmenssteuern profitieren. Die nächsten Monate werden zeigen, wie diese Pläne Gestalt annehmen, bevor die zweite Hälfte der Legislaturperiode beginnt.

Quelle