23 April 2026, 00:19

Neue Friedhofssatzung: Mehr Transparenz, aber höhere Grabgebühren ab 2026

Ein Friedhof mit Gräbern, geschmückt mit Blumen und Kerzen, umgeben von Gras, trockenen Blättern, Pflanzen, Bäumen und einem Zaun, mit Fahrzeugen, Gebäuden und Himmel im Hintergrund.

Neue Friedhofssatzung: Mehr Transparenz, aber höhere Grabgebühren ab 2026

Überarbeitete Friedhofssatzung steht am 29. April 2026 zur Abstimmung im Stadtrat

Die geplante Novelle der Friedhofssatzung soll Gebühren an die Inflation anpassen und gleichzeitig für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit sorgen. Während einige Leistungen günstiger werden, steigen andere Preise, um die tatsächlichen Kosten besser abzudecken.

Die überarbeitete Satzung sieht mehrere zentrale Änderungen vor: Die Nutzungsentgelte für Einrichtungen sinken dank neuer Berechnungsmethoden, was die Kosten für Nutzer verringert. Gleichzeitig erhöhen sich jedoch die Grabgebühren – die Stadt wird jedoch weiterhin einen Teil der Kosten subventionieren.

Verwaltungs- und Bestattungsgebühren werden künftig die vollen Kosten widerspiegeln und damit inflationsgerecht angepasst. Die Kostendeckungsquote für die Aufbahrungshalle steigt von 40 auf 60 Prozent. Trotz dieser Anpassungen rechnet die Stadt mit Mehreinnahmen von jährlich 54.500 Euro.

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Neu geschaffen wird ein separater Bestattungsbereich für "Engelskinder", für den trauernde Eltern keine Gebühren zahlen müssen. Urnenrasengräber dürfen künftig doppelt belegt werden, und personalisierte Grabsteine werden erstmals zugelassen.

Ziel der überarbeiteten Satzung ist es, Bezahlbarkeit und finanzielle Stabilität in Einklang zu bringen. Bei einer Zustimmung treten die Änderungen kurz nach der Abstimmung in Kraft. Die Stadt erwartet, dass das aktualisierte Modell zu einer gerechteren Kostenverteilung beiträgt, während wichtige Subventionen erhalten bleiben.

Quelle