Osnabrücker Karneval bricht mit Tradition: Erstmals zwei Prinzen an der Spitze
Jakob BraunOsnabrücker Karneval bricht mit Tradition: Erstmals zwei Prinzen an der Spitze
Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird der Osnabrücker Karneval ein königliches Duo aus zwei Prinzen präsentieren. Prinz Yut I., in Thailand geboren, hat ebenfalls Geschichte geschrieben, da er der erste Prinz mit einem ausländischen Pass ist. Ihre Wahl markiert ein neues Kapitel für die Feierlichkeiten der Stadt.
Das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee gab das ungewöhnliche Paar bekannt und brach damit mit der Tradition. Normalerweise werden ein Prinz und eine Prinzessin gekrönt, doch in diesem Jahr werden zwei Prinzen die Festlichkeiten anführen. Ihr Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" steht für die Feier von Vielfalt und Individualität.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Entscheidung und bezeichnete das Duo als Symbol für Freude und Freiheit. Sie betonte, dass ihre Präsenz alle ermutige, zu sich selbst zu stehen. Die Wahl hat bereits großes Interesse geweckt, während sich der Karneval auf seine bisher inklusivste Veranstaltung vorbereitet.
Die Ernennung der beiden Prinzen deutet auf einen Wandel in den langjährigen Bräuchen des Karnevals hin. Mit Prinz Yut I., der internationale Wurzeln einbringt, unterstreicht das Event nun sowohl lokale als auch globale Offenheit. Die Veranstalter erwarten, dass diese Veränderung in Zukunft eine noch breitere Teilnahme an den Feierlichkeiten inspirieren wird.






