Petros jagt deutschen Rekord beim Berlin-Halbmarathon – Krause will Fehler korrigieren
Maximilian BrandtPetros jagt deutschen Rekord beim Berlin-Halbmarathon – Krause will Fehler korrigieren
Amanal Petros will am kommenden Sonntag beim Berlin-Halbmarathon seinen eigenen deutschen Rekord angreifen. Der Läufer fühlt sich selbstbewusst und gut vorbereitet für das Rennen. Gleichzeitig wird auch Gesa Krause an den Start gehen – mit dem Ziel, ihre Leistung vom Vorjahr zu verbessern, bevor sie eine Pause von Bahnwettkämpfen einlegt.
Petros hat sich vorgenommen, die 60-Minuten-Marke zu unterbieten – eine Zeit, die noch kein deutscher Läufer erreicht hat. Seine persönliche Bestleistung liegt zwar darüber, doch mit Unterstützung eigener Tempomacher will er sich der 59-Minuten-Grenze nähern. Die flache Strecke in Berlin und die vorhersagten Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius, ideal für schnelle Rennen, kommen ihm dabei zugute.
Für Krause ist der Halbmarathon der Abschluss ihrer Frühlingsaison, bevor sie an einem Wehrdienstlehrgang der Bundeswehr teilnimmt. Im letzten Jahr war sie zu schnell gestartet und hatte auf der Schlussgeraden nachgelassen, was sie Zeit kostete. Diesmal hofft sie auf ein kontrollierteres Rennen und einen stärkeren Endspurt.
Der Weltrekord der Männer liegt bei 57:32 Minuten, aufgestellt 2024 vom Ugander Jacob Kiplimo. Petros wird diese Marke zwar nicht angreifen, doch ein Lauf unter 60 Minuten wäre für einen deutschen Athleten im Halbmarathon ein historischer Durchbruch.
Petros wird sich auf seine Tempomacher und die schnelle Berliner Strecke verlassen, um die magische 60-Minuten-Grenze zu knacken. Krause hingegen konzentriert sich nach ihrem zu schnellen Start im Vorjahr auf eine bessere Pace-Strategie. Beide gehen mit klaren Zielen ins Rennen – Krauses nächste Bahnwettkämpfe stehen allerdings erst wieder Mitte Juni an.






