Pfaffensteig-Tunnel erhält grüne Ampel – Stuttgart bekommt neue Bahnverbindung bis 2032

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Ein Zug fährt durch einen Tunnel mit Gebäuden im Hintergrund.

Autorität gibt grünes Licht für den Bau des Pfaffenstein-Tunnels - Pfaffensteig-Tunnel erhält grüne Ampel – Stuttgart bekommt neue Bahnverbindung bis 2032

Tunnel Pfaffensteig erhält endgültige Planungsgenehmigung – Meilenstein für Stuttgarts Bahnausbau

Das Tunnelprojekt Pfaffensteig hat die finale Planungsfreigabe erhalten und markiert damit einen entscheidenden Schritt bei der Erweiterung des Stuttgarter Schienennetzes. Der 11 Kilometer lange Tunnel wird die Gäubahn mit dem Flughafen Stuttgart und dem künftigen unterirdischen Bahnhof Stuttgart 21 verbinden. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2026 beginnen, das Projekt wird mit 1,69 Milliarden Euro aus Bundesmitteln finanziert.

Vor Baubeginn wird die bestehende Strecke der Gäubahn vorübergehend unterbrochen. Züge enden dann im Stuttgarter Stadtteil Vaihingen und fahren nicht mehr bis zum Hauptbahnhof durch. Während dieser Phase müssen Fahrgäste auf die Stadtbahn oder S-Bahn umsteigen, um ihre Fahrt fortzusetzen.

Nach Fertigstellung wird die Gäubahn durch den Pfaffensteig-Tunnel umgeleitet und ersetzt die heutige oberirdische Trasse. Der Tunnel verläuft südlich von Stuttgart und verbindet Böblingen mit dem geplanten Fernbahnhof am Flughafen. Die Deutsche Bahn rechnet mit einer Fertigstellung bis Ende 2032. Die Genehmigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Stuttgart 21 kurz vor der Vollendung steht, während weitere Bahnprojekte in der Region noch in Arbeit sind. Der Tunnel ist ein zentraler Baustein der umfassenden Modernisierung und soll die Anbindung zwischen der Stadt, dem Flughafen und dem regionalen Netz verbessern.

Der Pfaffensteig-Tunnel wird den Verkehr im Raum Stuttgart grundlegend verändern, indem die Gäubahn unter die Erde verlegt wird. Mit gesicherter Bundesförderung und abgeschlossener Planung sollen die Bauarbeiten 2026 starten. Das Projekt zielt darauf ab, die Kapazitäten im Schienenverkehr zu erhöhen und die Reisezeiten für Fahrgäste bis Anfang der 2030er-Jahre deutlich zu verkürzen.