06 May 2026, 14:36

"Tatort: Rechtsaußen" – wie Krimis rechtsextreme Gewalt thematisieren sollen

Schwarzes und weißes Bild einer Gruppe von Menschen, die mit Fahnen und Transparenten die Straße entlangmarschieren, mit einem Laternenpfahl links und einer Tafel mit der Aufschrift "Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei in Berlin" rechts.

"Tatort: Rechtsaußen" – wie Krimis rechtsextreme Gewalt thematisieren sollen

Podiumsdiskussion und Drehbuchwettbewerb beim diesjährigen Tatort-Krimifestival

Beim diesjährigen Deutschen Fernsehkrimifestival finden eine Podiumsdiskussion und ein Drehbuchwettbewerb unter dem Titel „Tatort: Rechtsaußen“ statt. Die Veranstaltung setzt sich damit auseinander, wie Krimiserien mit rechtsextremer Gewalt umgehen sollten – mit dem Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern eine gesellschaftliche Debatte anzustoßen.

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Die Diskussion findet am Donnerstag, 7. Mai, um 18:00 Uhr auf der Caligari-Filmbühne in Wiesbaden statt. Der Eintritt ist frei, die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Drei Expertinnen – Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios – werden ihre Perspektiven zum Thema einbringen.

Parallel dazu präsentiert der Drehbuchwettbewerb neue Talente der Branche. Über 60 Autor:innen reichten Beiträge ein, aus denen vier Finalist:innen ausgewählt wurden, um ihre Drehbücher live vorzutragen. Im Fokus stehen brisante Themen: rechte Gewalt, digitale Radikalisierung und Angriffe auf marginalisierte Gruppen.

Die Sieger:innen werden am folgenden Tag im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises bekannt gegeben. Das Festival hofft, mit der Veranstaltung neue, mutige Wege im kriminalliterarischen Erzählen zu beschreiten.

Durch die Kombination aus Diskussion und Wettbewerb unterstreicht das Festival die Rolle von Krimiformaten bei der Auseinandersetzung mit realen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die vier Finalist:innen stellen ihre Arbeiten vor, die Preisträger:innen werden im Rahmen des Deutschen Fernsehkrimipreises ausgezeichnet. Die Veranstaltung will sowohl das Publikum als auch die Macher:innen zum Umdenken anregen.

Quelle