Türkei feiert WM-Qualifikation 2026 mit Jubelstürmen in Berlin
Die Türkei hat sich nach einem spannenden Qualifikations-Playoff-Finale einen Platz bei der Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Der 1:0-Sieg gegen den Kosovo löste unter Fans in Deutschland, insbesondere in Berlin, ausgelassene Feiern aus. Hunderte strömten auf die Straßen, schwenkten Flaggen und hupten entlang des Kurfürstendamms mit ihren Autos.
Das entscheidende Spiel fand in Pristina statt, wo die Türkei gegen den Kosovo um einen der letzten verbleibenden WM-Startplätze kämpfte. Kerem Aktürkoğlu brach in der 53. Minute die Pattsituation und besiegelte mit dem einzigen Tor den Sieg. Diese Qualifikation ist bereits die dritte der Türkei nach den Teilnahmen 1954 und 2002.
2002 erreichte das Team das Halbfinale und belegte schließlich Platz drei, nachdem es den Mitgastgeber Südkorea geschlagen hatte. Der jüngste Erfolg hat bei den Anhängern – vor allem in Deutschland, wo rund drei Millionen Menschen türkischer Herkunft leben – neue Begeisterung entfacht. Allein in Berlin leben über 200.000 von ihnen, weitere große Gemeinschaften gibt es in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
Nach dem Schlusspfiff strömten die Fans auf Berlins Straßen. Autokorsos zogen durch die Stadt, während vereinzelt Feuerwerk und Pyrotechnik gemeldet wurden. Die Feiern dauerten bis tief in die Nacht und zeigten die Leidenschaft der türkischen Fangemeinde weltweit.
Die Qualifikation beendet für die Türkei eine lange Wartezeit seit ihrem letzten WM-Auftritt 2002. Nun bereitet sich das Team auf das Turnier 2026 vor, bei dem es an frühere Erfolge anknüpfen will. Für die Fans in Deutschland und darüber hinaus bringt der Sieg ein neues Gefühl von Stolz und Vorfreude.






