06 May 2026, 05:26

US-Investor PGIM drängt mit Reihenhäusern auf den deutschen Wohnungsmarkt

Großes modernes Bürogebäude mit vielen Fenstern, identifiziert als Deutsche Bank Hauptsitz in Frankfurt, Deutschland, umgeben von städtischer Infrastruktur einschließlich Straßenlaternen, Strommasten, Fahrzeugen, Grünflächen und einem bewölkten Himmel.

US-Investor PGIM drängt mit Reihenhäusern auf den deutschen Wohnungsmarkt

Großer US-Investor wagt seltener Vorstoß in den deutschen Einfamilienhausmarkt

PGIM, eine Tochtergesellschaft des Finanzdienstleisters Prudential Financial, erkundet derzeit Chancen im Segment der Reihenhäuser – ein Bereich, in dem große institutionelle Anleger bisher kaum aktiv waren. Dieser Schritt deutet auf eine Veränderung der Dynamik im deutschen Immobiliensektor hin.

Das Unternehmen konzentriert sich auf Reihenhäuser in Pendlerregionen rund um die größten deutschen Städte. Durch den Einsatz von Modulbauweise sollen die Kosten auf 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter begrenzt werden. Statt auf Weiterverkäufe setzt PGIM auf langfristige Vermietung, um stabile Erträge zu sichern.

Die Mieteinnahmen werden mit 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter veranschlagt, was monatliche Mieten von 1.700 bis 1.800 Euro erwarten lässt. Angesichts der Tatsache, dass Bauträger zunehmend auf Vorverkäufe angewiesen sind, um Projekte zu finanzieren, springen große Investoren wie PGIM ein, um einen Teil dieser Verkäufe abzusichern – selbst wenn das zunächst niedrigere Preise bedeutet.

Der Schritt markiert eine bemerkenswerte Wende auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Institutionelle Anleger haben Einfamilienhäuser traditionell gemieden und das Segment kleineren Käufern überlassen. PGIMs Engagement könnte ein Zeichen für ein wachsendes Interesse großer Player in diesem bisher vernachlässigten Bereich sein.

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Die Strategie des Unternehmens spiegelt einen zunehmenden Trend wider: Institutionelle Investoren engagieren sich stärker im Wohnimmobiliensektor. Indem PGIM Vorverkäufe unterstützt und auf Vermietung setzt, will das Unternehmen die Finanzierung für Bauträger stabilisieren und gleichzeitig langfristige Einnahmen sichern. Dieser Ansatz könnte weitere Großinvestoren ermutigen, dem Beispiel zu folgen und in den deutschen Wohnungsmarkt einzusteigen.

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